Chregi Hansen, Redaktor.
Die Menschen, die in der Integra wohnen und arbeiten, gehören einfach zu Wohlen. Trotz all ihrer Beeinträchtigungen. Sie prägen das Dorfbild mit – sei es beim Einkaufen, an Veranstaltungen, als ...
Chregi Hansen, Redaktor.
Die Menschen, die in der Integra wohnen und arbeiten, gehören einfach zu Wohlen. Trotz all ihrer Beeinträchtigungen. Sie prägen das Dorfbild mit – sei es beim Einkaufen, an Veranstaltungen, als Gastgeber im «Hans & Heidi» oder im Café Hoi oder bei einem kurzen Schwatz auf der Strasse. Berührungsängste kennen die wenigsten von ihnen – umgekehrt ist dies leider noch ab und zu der Fall.
Die Gleichberechtigung von Menschen mit kognitiven, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen ist für die Integra ein Dauerthema. Die Institution hat in dieser Hinsicht schon viel geleistet. Und bleibt weiter am Thema dran. Denn Inklusion entsteht nicht durch Konzepte, sondern durch konkrete, wiederholende Begegnungen im Alltag, so die Überzeugung der Verantwortlichen. Dass immer noch mehr möglich ist, beweist das aktuelle Projekt «BegägnigSchaffe». Es stellt genau jene in die Mitte der Gesellschaft, die bislang aussen vor blieben. Zu Recht ist die Wohler Institution jetzt für einen Preis nominiert. Den hat sie mehr als verdient.