Stefan Sprenger, Redaktor.
Wohlen und Mutschellen spannen beim Männerhandball zusammen. Der Entscheid vor zwei Jahren kostete Mut und es gab viele Hürden zu überwinden. Die Verantwortlichen beider Vereine mussten sich des ...
Stefan Sprenger, Redaktor.
Wohlen und Mutschellen spannen beim Männerhandball zusammen. Der Entscheid vor zwei Jahren kostete Mut und es gab viele Hürden zu überwinden. Die Verantwortlichen beider Vereine mussten sich des Öfteren erklären und Überzeugungsarbeit leisten. Doch man hatte (und hat) Visionen. Um diese Ziele zu erreichen, ging es nicht nebeneinander, nicht hintereinander – sondern nur miteinander.
Die Zusammenarbeit im Frauenhandball (Wohlen, Mutschellen und Muri) besteht schon länger in Form der SG Freiamt. Im Vergleich zu den Männern waren die Hürden kleiner und die kritischen Stimmen leiser. Im Männerbereich war der Entscheid, eine Spielgemeinschaft zu formieren, wesentlich prägender. Für die Vereine, die Mitglieder, die Fans, die Sponsoren. Aber Wohlen und Mutschellen merkten, dass man miteinander viel stärker ist. Man blickte über den Tellerrand, sprengte altgebackenes Gärtchendenken – und einigte das Handball-Freiamt. Jetzt darf man stolz sein auf die beiden Aufstiege in die 1. Liga. Stark gemacht. Es ist zu hoffen, dass dieses Miteinander auch in Zukunft weitere (und noch grössere) Erfolge feiert.