92. Delegiertenversammlung der Schützen Bezirk Muri
Delegierte der 17 Schützenvereine des Bezirks Muri trafen sich in Bünzen, um die Rahmenbedingungen der neuen Schiesssaison zu besprechen.
«Wir dürfen uns glücklich ...
92. Delegiertenversammlung der Schützen Bezirk Muri
Delegierte der 17 Schützenvereine des Bezirks Muri trafen sich in Bünzen, um die Rahmenbedingungen der neuen Schiesssaison zu besprechen.
«Wir dürfen uns glücklich schätzen.» Vizepräsident Gerry Koch sagt das, was sich die Delegierten der Schützenvereine aus dem Bezirk Muri denken. Markus Mathis steht dem Verband seit 2016 mit grossem Einsatz vor. Seine Wiederwahl ist folglich nur Formsache und erfolgt mit grossem Applaus. Gleiches gilt für die Bestätigung von Franz Wüest, Rémy Piot und Simone Näpfer, die sich weiterhin im Bezirksvorstand engagieren. Und wiedergewählt wurde auch Vizepräsident Gerry Koch. «Er ist das Gewissen unseres Verbandes, weiss unglaublich viel aus der Geschichte. Das ist enorm wertvoll.»
40-mal an Feldschiessen und Obligatorisch
Personell ist der Bezirksschützenverband also gut aufgestellt. Auch finanziell – das vergangene Jahr schloss mit einem kleinen Plus ab. In den Jahresberichten richteten die verschiedenen Ressortverantwortlichen ihren Blick auf das vergangene Jahr. Primär aber schauen die Schützen nach vorne. Schliesslich steht vom 5. Juni bis am 5. Juli das Eidgenössische Schützenfest in Chur an – ein Highlight der besonderen Art.
Die Delegierten segneten zudem die Ausführungsbestimmungen der kommenden Bezirksmeisterschaft ab. Natürlich zählt der Vereinsstich am «Eidgenössischen» dazu, genauso wie die Resultate von Feldschiessen und Obligatorisch und die Schützenfeste in Mühlau, Buttwil-Geltwil, Abtwil-Oberrüti, Bettwil und der Bezirksfinal, der in Beinwil und Benzenschwil stattfinden wird. Neu ist, dass die Anzahl Kranzgewinner der Bezirksmeisterschaft schon zu Beginn der Saison bekannt ist – anhand der Teilnehmer je Kategorie im Vorjahr. Elf Prozent von ihnen werden die Schiesssaison kranzgeschmückt abschliessen dürfen.
Dank Keiser national bekannt
Die Delegiertenversammlung ist auch der Anlass, um verdiente und erfolgreiche Schützinnen und Schützen zu ehren. Für Resultate der letzten Saison, aber nicht nur. Josef Ettlin, SG Sins, und Ruedi Seiler, SG Bünzen, durften für je 40 Auszeichnungskarten am Feldschiessen und Obligatorisch die entsprechende Feldmeisterschaftsmedaille in Empfang nehmen. Zu einer Delegiertenversammlung gehören auch Grussworte. Albert Bürgisser orientierte zum ausserdienstlichen Schiesswesen. Etwa darüber, dass die Armee plant, das Aufgebot für Obligatorisch-Schützen künftig digital zu regeln. «Das bringt auch Veränderungen für die Schützenmeister in den Vereinen mit sich.»
Thomas Vock überbrachte die Grüsse des Kantonalverbandes. Zudem informierte er darüber, dass bei der kantonalen Delegiertenversammlung Ende März über eine Statutenrevision entschieden werde. Dabei soll möglich gemacht werden, dass Vereine direkt dem Kantonalverband unterstehen – ohne Bezirksverband. «Nicht alle Bezirksschützenverbände sind so gut aufgestellt wie ihr hier in Muri.» Vizeammann Stefan Hafen stellte Bünzen vor, die Austragungsgemeinde der Versammlung. Der Ausdruck «Villa Pontsina» stehe am Ursprung und bedeute «zur Brücke gehörendes Hofgut». Übrigens, das Flüsschen Bünz wurde nach dem Ort benannt und nicht umgekehrt. Mit dem Sketch von César Keiser und dem Spiel «Usgrächnet Bünzen» ist die Gemeinde national bekannt. Hafen hob zudem die zehn aktiven Dorfvereine hervor – natürlich zählen dazu auch die Schützen. --red
Mehr Infos: www.bsvmuri.ch.