Chregi Hansen, Redaktor.
Ende November können Herr und Frau Schweizer endlich über die Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» abstimmen. Drei Jahre hat es nach der Einreichung gedauert, bis die ...
Chregi Hansen, Redaktor.
Ende November können Herr und Frau Schweizer endlich über die Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» abstimmen. Drei Jahre hat es nach der Einreichung gedauert, bis die Vorlage an die Urne kommt. In dieser Zeit wurde bereits laut und intensiv gestritten.
Das Verbot von Feuerwerk soll Menschen, Tiere und die Umwelt vor Lärm und Emissionen schützen. Die Initiative geht dem Bundesrat zu weit. Er verweist darauf, dass Kantone und Gemeinden heute schon Möglichkeiten haben, den Verkauf oder die Verwendung einzuschränken.
Das haben sie dieses Jahr getan. Nicht freiwillig, sondern weil die grosse Trockenheit eine zu grosse Gefahr darstellte. Und siehe da: Am 1. August (und auch an den Abenden vorher und nachher) war es ruhig in der Region. Keine Knallerei zu den unmöglichsten Zeiten, keine Abfallberge am Tag danach. Wer einen Beweis gebraucht hat, dass eine Bundesfeier auch ohne Feuerwerk funktioniert, der hat ihn erhalten.