Enorme Wirkung durch Freiwillige
21.04.2026 Soziales, Wohlen, WohltätigkeitVon unschätzbarem Wert
Fest der Freiwilligen im Bifang
Die zahlreichen freiwilligen Mitarbeiterinnen bereichern die Tage mit ihren Einsätzen in der Cafeteria, ihren Besuchen, ihrer Mithilfe bei Spielen und Werkarbeiten oder mit einem Strauss ...
Von unschätzbarem Wert
Fest der Freiwilligen im Bifang
Die zahlreichen freiwilligen Mitarbeiterinnen bereichern die Tage mit ihren Einsätzen in der Cafeteria, ihren Besuchen, ihrer Mithilfe bei Spielen und Werkarbeiten oder mit einem Strauss bunter Geschichten, welchen gespannt gelauscht werden kann. All diese freiwilligen Einsätze sind von unschätzbarem Wert und tragen zu einem guten Klima bei. Mit einem feinen Essen wird ihnen für den Einsatz gedankt.
--red
Das Wohn- und Pflegezentrum Bifang organisiert jedes Jahr ein Fest für die freiwilligen Helferinnen und Helfer. Damit wird diesen für ihren unermüdlichen, engagierten Einsatz und die Unterstützung zugunsten der Bewohnerschaft der herzlichste Dank ausgesprochen.
Stefan Treier
Geschäftsleiterin Andrea Beetschen begrüsste die grosse Gästeschar, welche sich zu einem frohen Abend im Bifang eingefunden hatte. Sie schenkte allen Gästen ein illustres Präsent aus der Bifangküche, ein süsses Herzgebäck mit Blumengruss, welche von Bewohnenden liebevoll erstellt wurden. Dieser Blumengruss beinhaltet Samen. «Dieser gilt als Sinnbild für euren Einsatz, der unser Haus farbig macht» meinte die Geschäftsführerin treffend. «Heute geht es um unseren Dank für ein Stück Aussenwelt, das ihr in unsere Gemeinschaft bringt.»
Exklusive Bifang-Küche mit kulinarischem Meisterwerk
So wie die jährlichen Helfertreffen sich im bunten Jahresprogramm der Bifang-Familie jeweils zu einem Höhepunkt erweisen, so wird auch das offerierte Bankett stets zu einem kulinarischen Meisterwerk. Dieses lässt gegenüber den zahlreichen Helferinnen und Helfern auch eine grosse Dankbarkeit erweisen. Ihr Wirken und ihre menschliche Nähe zur Bewohnerschaft sind von grosser Menschenliebe, Herzlichkeit und Hingabe gezeichnet.
Das Gastronomie-Personal gab auch dieses Jahr wieder sein Bestes, um der geschätzten Helferschaft ein spür- und sichtbares Zeichen des Dankes zu setzen. Die kulinarische Verwöhnung trug zur frohen Atmosphäre des kurzweiligen Abends bei. Der frohe und engagierte Austausch unter den Gästen, auch mit den Bifang-Engagierten, erwies sich einmal mehr als freundschaftliches Familientreffen.
Die Welt für die einzelnen Menschen verändern
Vereinspräsident Urs Meier verstand es, auf eindrückliche Weise, die Verdienste der freiwilligen Helferinnen und Helfer zu würdigen. «Einem Menschen zu helfen, mag nicht die ganze Welt zu verändern, aber es kann die Welt für diesen einen Menschen verändern.» Mit diesem eindrücklichen Zitat eröffnete der Präsident sein Dankeswort an die Helferschaft, welche während des ganzen Jahres unentwegt da ist, um mit «ihren Herzen, ihrer Geduld und ihrer Aufmerksamkeit den Menschen zu dienen», so Urs Meier weiter.
Bei den Einsätzen und dem Mitwirken der Helferschaft geht es um zahlreiche kleine Momente, die oft im Verborgenen geschehen und dennoch eine enorme Wirkung zu entfalten vermögen. Sei es bei Gesprächen am Nachmittag, bei gemeinsamen Spaziergängen, beim Spiel oder auch beim Verrichten von kleineren Handarbeiten – ein offenes Ohr, ein Lächeln, ein kurzer Augenblick echter Zuwendung. Für viele der Bewohnerinnen und Bewohner des Bifangs sind exakt solche Momente von unschätzbarem Wert.
Meier sprach vielen Bewohnerinnen und Bewohnern buchstäblich aus dem Herzen, wenn er diese Werte ansprach, denn «Nähe, Zeit und Menschlichkeit sind Dinge, welche im Alltag nicht selbstverständlich sind, dennoch von uns allen zutiefst gebraucht werden.»
In der gut aufgenommenen Dankesansprache des Bifang-Präsidenten würdigte er schliesslich die von der Helferschaft gesetzten Zeichen für Mitmenschlichkeit und gelebte Solidarität, was daran erinnert, dass Pflege eben mehr ist als Versorgung – sie ist Beziehung, Würde und Respekt.
Humorvolle Einlagen
Zur Auflockerung erheiterte der Windischer Liedermacher Martin Meier mit seinen Gitarren, einer Trompete und lustigen «Zungenbrechern» die abendliche Feststimmung. Der evangelische Pfarrerssohn aus der Region Brugg, zur Unterscheidung mit einem gleichnamigen Windischer Einwohner oft auch einfach «de Pfaarer» genannt, verstand es als Mundartmusiker, das Publikum zu erheitern. Man spürte gleich, dass es sich bei ihm um ein erprobtes Talent handelt. Seit 2010 tritt Meier als Liedermacher und Mundartmusiker mit abendfüllenden Programmen auf. Er pflegt Auftritte, wie denjenigen im «Bifang», als Auflockerung zu seinem beruflichen Engagement als Schulmusiker, Chorleiter, Trompetenlehrer und Schulberater. Seine Reimverse, mit passenden Mimiken vorgetragen, trugen zur Erheiterung des fröhlich gesinnten Publikums bei. Die Texte und Lieder stammen ausdrücklich aus der Feder des Interpreten. Ihm gelang es, auf früheren Wunsch einer Zuhörerin, gar einen Song mit klarem Happy End vorzutragen.
Nur zufriedene Gesichter
Geschäftsleiterin Andrea Beetschen war es vergönnt, mit vielfältigen und herzlichen Dankesworten den Abend zu beschliessen. Der Dank ging an die Küchenequipe, das fleissige und freundliche Gastropersonal wie natürlich an die freiwilligen Helferinnen und Helfer. Für viele von ihnen bedeutet der Bifang ein wahres Stück «Heimat», wo sie stets gerne hingehen und sich wie zu Hause fühlen. Um auf jeden Fall stets trocken zum Bifang zu gelangen, durfte jede Besucherin, jeder Besucher, einen Bifang-Schirm als Geschenk und Erinnerung an den frohen Abend mitnehmen.




