Ein wahrer Genuss für alle
13.01.2026 Wohlen, MusikGrossartige Bubbles-Show
Sie haben sich viel vorgenommen. The Hardy’s Bubbles wagten mit den Soulbirds gleich drei Konzertabende nacheinander. Und sie haben es toll gemacht. Die Kultband begeisterte mit den vier Frauen das Publikum dreifach.
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Grossartige Bubbles-Show
Sie haben sich viel vorgenommen. The Hardy’s Bubbles wagten mit den Soulbirds gleich drei Konzertabende nacheinander. Und sie haben es toll gemacht. Die Kultband begeisterte mit den vier Frauen das Publikum dreifach.
Hardy’s Bubbles und Soulbirds: Dreifach-Konzert im Sternensaal begeisterte die Fans vollends
Die Erwartungen waren gross, und alle hielten ihr Versprechen. Hardy’s Bubbles und Souldbirds lieferten eine tolle Show ab. Und das gleich dreifach im ausverkauften Sternensaal. Sängerinnen, Kultband und das Publikum waren happy.
Daniel Marti
«Das war mega-cool und mit den Soulbirds in Höchstform ein wahrer Genuss.» Das liess Bubbles-Frontmann Peter Meyer voller Freude verkünden. Das war nach dem ersten von drei Konzerten im Sternensaal. Er hätte noch zweimal das genau Gleiche erzählen können. Denn Hardy’s Bubbles und Soulbirds – das ist mehr als ein Projekt, das ist Harmonie und Power, die beide zu einer Einheit zusammenfliessen. Beim Konzert im Casino zum verliehenen Kulturpreis legten sie erstmals zusammen los. Nun folgte die Fortsetzung im kleinen Sternensaal. Drei Abende voller Groove und echter Leidenschaft. «Wir haben uns die Soulbirds geschnappt», blickte Peter Meyer zu Beginn des zweiten Konzerts zurück. «Und wir geben sie, glaube ich, nicht mehr her.» Dieses Versprechen wird wohl sämtliche Bubbles- und Musik-Fans freuen.
«Das war gelebte Passion»
Über zwei Stunden rockten die vier Sängerinnen und fünf Bubbles die kleine Sternensaal-Bühne. Fürs Publikum ein bisschen ungewohnt: Sitzend durfte man die Show geniessen. Manchen Gast hat es trotzdem von den Sitzen gerissen – spätestens bei der abschliessenden Standing Ovations.
Der Sternensaal mit seinem Charme ist eine besondere Spielstätte. Für die fünf Bubbles – Peter Meyer, Michael Bischof, Ruedi Zulauf, Roger Rey und Thomas Gräser – natürlich eine gewohnte Umgebung. Die Soulbirds hätten sich erst herantasten müssen, gab Peter Meyer zu. Aber kaum das erste Mal inspiziert, waren auch Anna Kvist Hasler, Anneke Ludwig-Bakker, Rita Schneeweiss und Cornelia Boesch begeistert.
«Wow – die Vibes, der Sound, das Publikum, die Location und das Zusammenspiel auf der Bühne: Das war gelebte Passion», freute sich das Quartett. Auch nach 30 Jahren gemeinsamen Singens, Groovens und Bühnenerfahrung als Soulbirds sind die drei Konzerte mit Hardy’s Bubbles im Sternensaal «für uns zu etwas ganz Besonderem geworden. Die intensiven Proben, das Feilen an den passenden Backing-Vocals und die begleitenden Moves haben sich mehr als gelohnt – auf und hinter der Bühne.» Für die Soulbirds war nicht nur der hohe musikalische Anspruch so speziell, «sondern auch das persönliche Miteinander. Drei Abende voller Energie, Publikumsnähe und Leidenschaft, die uns als Soulbirds in bleibender Erinnerung bleiben.» Die vier Frauen sprachen von einer Show, «die für uns auf der Bühne unvergesslich bleibt – danke an Hardy’s Bubbles und das grossartige Publikum». Das nennt man dann grosse Wertschätzung.
Gemeinsamer Puls
Und die Bubbles? Die waren schon vor der Dreifach-Show begeistert. Die zwei geplanten Konzerte waren innert sechs Stunden ausverkauft. Für das Zusatzkonzert waren sämtliche Tickets innert Minuten weg. Drei Konzerte an drei folgenden Abenden – keine Sache für die Routiniers. «Ich würde heute sofort noch ein weiteres Konzert anhängen», meinte Frontmann Peter Meyer am Sonntag danach. Und er bringt es damit auf den Punkt, was an den drei aufeinanderfolgenden Konzertabenden so besonders war: Ein grosser Teil der Energie, die die neun Musikerinnen und Musiker auf der Bühne in die Auftritte gesteckt hatten, «kam vom Publikum, von der Musik und der Gesamtstimmung im überschaubaren Sternensaal wieder zurück».
Da habe so vieles extrem gut zusammengepasst, schwärmte Meyer. Die beiden Gruppen haben sich tatsächlich gefunden. Sie ticken so ähnlich, dass dies bisweilen wie ein gemeinsamer Puls zu spüren war. «Das ergibt eine herrlich natürliche Lockerheit und ein intensives gemeinsames Erlebnis für alle auf und vor der Bühne», so Meyer.
Neuer Weg kommt an
Der von den Bubbles eingeschlagene Weg kommt jedenfalls sehr gut an: kleine statt grosse Bühne, weniger statt mehr Publikum, mehrere Konzerte statt nur eines, sowie reduzierte, feine neue Tontechnik statt fette Boxentürme. Und natürlich grossartige Songs. «Vielen Dank an alle Beteiligten», sagen die fünf Bubbles. Soulbirds und Bubbles haben sich definitiv gefunden. «Es hat sich etwas entwickelt», meinte Meyer schon nach dem zweiten Konzert. Und dass die Bubbles «ihre» Soulbirds nicht mehr hergeben wollen, versprach er an jenem Abend ebenfalls. Auch das freut das Publikum.
Peach Weber: «Eine geniale Kombination»
Und wie wäre es mit einem gemeinsamen Auftritt im Oktober 2027? Dann wird Peach Weber im Hallenstadion seinen grossen Abschied geben. Zwei Vorstellungen sind restlos ausverkauft, bei der dritten Show gibt es noch wenige Tickets. The Hardy’s Bubbles sind da fixer Bestandteil des Programms beim Abschied des Komikers. Und Peach Weber besuchte eines der Konzerte im Sternensaal.
Er gehe nur noch selten an Konzerte, gab Weber zu. «Aber das wollte ich mir nicht entgehen lassen.» Vor allem weil er das gemeinsame Konzert im Casino nicht besuchen konnte, wollte er nun sehen, «wie das mit den vier Frauen zusammen funktioniert». Und sein Urteil fällt glänzend aus: «Die sind wirklich super, aber das heisst ja noch nicht, dass es dann eine Einheit gibt zwischen Bubbles und den vier Sängerinnen. Aber das war eine geniale Kombination, wie wenn sie schon lange zusammen wären.»
Frontmann Peter Meyer habe sensationell gut gesungen und die Show im Griff gehabt, «wie man es von diesem Showmann gewohnt ist. Aber auch er hat sich in den Dienst der ganzen Band gestellt», so Peach Weber weiter. Er habe den Bubbles und den vier Frauen angesehen, «dass jeder und jede Einzelne grossen Spass gehabt hat und zur Hochform auflief. Dieser Funke sprang auf das Publikum über. Ein total abwechslungsreicher Abend.» Und Peach Weber hofft, «dass sie in dieser Kombi noch oft zu hören sind».




