Fussball, 3. Liga: SC Zurzach – FC Bremgarten 0:3 (0:3)
Der FC Bremgarten hat bewiesen, wie sehr er aufsteigen wollte. Das Team hat den Gastgeber überrollt und zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Sieg aufkeimen lassen.
Es sind erst vier Minuten in ...
Fussball, 3. Liga: SC Zurzach – FC Bremgarten 0:3 (0:3)
Der FC Bremgarten hat bewiesen, wie sehr er aufsteigen wollte. Das Team hat den Gastgeber überrollt und zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Sieg aufkeimen lassen.
Es sind erst vier Minuten in Zurzach gespielt. Goalie Patrick Buchenhorner hat den Ball und wird von Bremgarten-Routinier Blerim Pnishi unter Druck gesetzt. In der Hektik spielt der Schlussmann den Ball zu Bremgartens Rückrundenneuzugang Mathis Stutz. Dieser schiesst in Richtung leeres Tor. «Ich dachte nicht, dass der Ball reingeht», sagt der Torschütze nachher. So ging es den meisten Zuschauern. Das Leder scheint neben das Tor zu fliegen und zappelt plötzlich doch im Netz. «Es war wichtig, dass wir so früh in Führung gehen. Danach haben wir es runtergespielt und gewonnen.»
Damit ist Mathis Stutz noch sehr bescheiden. Bremgarten drückt weiter. Nach 17 Minuten erhöht Vinicius Dias auf 2:0 für die Reussstädter. Kurz vor der Pause fällt das 3:0 durch Sven Wertli. Dazwischen gab es weitere Chancen für die Bremgarter. Diese wurden nicht genutzt. Aber ein bisschen Nervosität darf man dem Team im Aufstiegskampf zugestehen.
Nur die Tore fielen nicht mehr
Ansonsten sah man im Spiel, dass eine Mannschaft unbedingt aufsteigen will und es für die andere um nichts mehr geht. Bremgarten war auch in der zweiten Hälfte besser und drückend überlegen. Bezeichnend, dass der 34-jährige Blerim Pnishi zahlreiche Laufduelle gegen deutlich jüngere Zurzacher gewann. Die Freiämter hatten mehrere Chancen in Halbzeit 2. Zurzach wurde selten gefährlich. Tore fielen keine mehr. «Das ist ein geiles Team», so Mathis Stutz. «Wir haben das geschafft, was wir wollten, und jetzt gehen wir feiern.» Da Turgi und Villmergen Schützenhilfe leisteten, hätte Bremgarten am Ende sogar eine Niederlage gereicht. Dass sie den Gegner überrollt haben und nichts dem Zufall überliessen, spricht für die Reussstädter. --jl