Ikone Alain Schultz verabschiedet sich vom aktiven Fussball
Schluss. Aus. Vorbei. Der 40-jährige Alain Schultz hängt seine Töggelischuhe an den Nagel. Der frühere Profi erlebt bei seinem Abschiedsspiel einen würdigen Abschied.
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Ikone Alain Schultz verabschiedet sich vom aktiven Fussball
Schluss. Aus. Vorbei. Der 40-jährige Alain Schultz hängt seine Töggelischuhe an den Nagel. Der frühere Profi erlebt bei seinem Abschiedsspiel einen würdigen Abschied.
Noch einmal schnürte Alain Schultz seine Fussballschuhe – für zehn Minuten. Er führte die Auswahl des Aargauer Fussballverbandes als Captain aufs Feld – gegen den FC Aarau. Gespielt wurde in Kölliken vor 1300 Zuschauern. «Es war wunderschön und eine tolle Geste vom AFV», meinte Schultz nach seinem Kurzeinsatz überglücklich. «Und dass es ausgerechnet gegen Aarau ging, damit schliesst sich der Kreis. Beim FCA hat alles angefangen. Da hatte ich meine ersten Profieinsätze», blickt der 40-Jährige auf eine lange und eindrückliche Karriere zurück.
«Ich durfte so lange spielen, jetzt ist auch gut»
Mit dem heutigen Aarau-Captain Olivier Jäckle – dem Sohn des ehemaligen Präsidenten des FC Baden – hat er noch zusammen gespielt und mit ihm ist er 2013 in die höchste Liga aufgestiegen. Natürlich kennt er auch den Wohler Verteidiger Marco Thaler.
Wehmut ist natürlich mit dabei, aber nicht mehr allzu viel. Das liegt vielleicht auch daran, dass Schultz jetzt vier Monate wegen seiner Achillessehnenverletzung ausfiel und er sich auf das Ende vorbereiten konnte. «Ich durfte so lange spielen. Jetzt ist auch gut», meinte er sichtlich zufrieden.
Und aus dem Freiamt hatte er bei der AFV-Auswahl eine grosse moralische Unterstützung.
Sforza, Pfyl, Romano und Schibi Roth
Mit Gianluca Sforza und Roger Pfyl waren zwei Akteure vom Mutschellen dabei sowie Noel Romano vom FC Wohlen, wo er zusammen mit Schibi Roth in der neuen Saison die Verantwortung für die U23 übernimmt. In seinem letzten Spiel stand mit Ranko Jakovljevic ein ehemaliger Wohlen-Trainer an der Seitenlinie. Der Kreis hat sich für Schultz geschlossen und er ging gleich an die Verabschiedung einer anderen Freiämter Sportlegende: von Martin Laubacher, dem scheidenden Präsidenten der Handballer, der an jenem Abend in in Wohlen seine Abschiedsparty feierte. Schultz kam dazu – und so konnten sie sich gemeinsam auf den neuen Abschnitt einstimmen. --awa