Reitsport: 59. Springkonkurrenz Wohlen am 25. und 26. Juli
Nächstes Jahr feiert die Wohler Springkonkurrenz ihr 60-Jahr-Jubiläum. Hinter den Kulissen laufen bereits die ersten Vorbereitungen für das Festprogramm. Dieses Jahr bleibt es jedoch beim ...
Reitsport: 59. Springkonkurrenz Wohlen am 25. und 26. Juli
Nächstes Jahr feiert die Wohler Springkonkurrenz ihr 60-Jahr-Jubiläum. Hinter den Kulissen laufen bereits die ersten Vorbereitungen für das Festprogramm. Dieses Jahr bleibt es jedoch beim bewährten Ablauf des Vorjahres – inklusive des beliebten «Hobby Horsing».
Grössere Neuerungen wird man an der Wohler Springkonkurrenz in erster Linie in einem Jahr erwarten können. Die Veranstalter planen, das Jubiläum mit besonderen Ideen gebührend zu feiern. In diesem Jahr setzt die Konkurrenz auf die vertraute Mischung aus sportlichem Wettkampf und Dorffeststimmung. An zwei Tagen stehen 15 Prüfungen auf dem Programm. Ein Höhepunkt ist der Bünztal-Cup am Freitagabend. Eine Neuerung: OK-Co-Präsident Markus Schädeli reitet nicht mehr für den Gastgeberverein KV Bünztal mit. «Ich komme in ein Alter, wo das Ganze nicht mehr so relevant ist», sagt Schädeli lachend. Der Wettkampf leitet in den Festbetrieb über, der regelmässig viele Menschen anzieht. Die Band «WinMusic» sorgt erneut für Tanzmusik. Neu ist auch das Nennsystem. Teilnehmer können sich frühestens fünf Wochen vor dem Concours melden. «Früher war es ähnlich, nur gab es irgendwann einen Stopp. Und wer später gemeldet hat, musste uns als Veranstalter 5 Franken mehr zahlen, weil wir mehr Aufwand hatten. Das ist jetzt nicht mehr so.» Der Veranstalter erhält dafür keine Entschädigung mehr.
Ein anderes Thema könnte die Hitze werden. «Es sollte vorher noch regnen, damit der Boden federt. Sonst müssen wir bewässern», erklärt Schädeli. «Wir hoffen, dass Wasser verfügbar bleibt. Wir bestellen eine Wasseruhr bei der ibw und zahlen für das Wasser. Immerhin profitiert die Wiese davon, sie wird wieder grün. Das Wasser ist nicht verloren. Wegen Hitze mussten wir bisher noch nie absagen.»
Wie im Vorjahr beginnen die niedrigsten Prüfungen bei Hindernissen von 60, 70 und 80 Zentimetern. Die höchsten erreichen 110 Zentimeter, so OK-Co-Präsidentin Corinne Schramm. Das «Hobby Horsing», das Steckenpferdereiten, bleibt ebenfalls im Programm. «Es läuft ähnlich wie letztes Jahr. Am Samstag qualifizieren sich die Kinder, und am Sonntag öffnen wir den Platz, damit Grossmutter, Tante oder Gotte den Final gut verfolgen können.» Die Veranstalter hoffen auf Starterfelder von 30 bis 50 Reitern pro Prüfung. Mit dem neuen Nennsystem erfahren sie jedoch erst spät, wie viele tatsächlich teilnehmen. Dennoch sind sie zuversichtlich, dass das bewährte Programm genug Besucher anzieht – bevor im nächsten Jahr das grosse Jubiläum ansteht. --jl