Daniel Marti, Chefredaktor.
Alles, was sich von unserer eigenen Kultur unterscheidet, wird rasch als fremd abgestempelt. Und Fremdes mahnt zur Vorsicht. Der Weg zu Vorurteilen ist dann nicht mehr weit. Gewisse Vorurteile gab es im Jahr 2011. ...
Daniel Marti, Chefredaktor.
Alles, was sich von unserer eigenen Kultur unterscheidet, wird rasch als fremd abgestempelt. Und Fremdes mahnt zur Vorsicht. Der Weg zu Vorurteilen ist dann nicht mehr weit. Gewisse Vorurteile gab es im Jahr 2011. Damals wurde das Fest «Begegnung der Kulturen» aus der Taufe gehoben. Diese Vorurteile wurden inzwischen abgebaut, wie das OK-Team berichten konnte. Echt schön.
«Begegnung der Kulturen» hat sich also entwickelt – das ist sehr erfreulich. Denn neue Kulturen eröffnen auch immer wieder neue Perspektiven. Und es benötigt ein gewisses Mass an Toleranz, andere Kulturen mitzunehmen, zu bestaunen und zu respektieren.
Und so sind sich am vergangenen Samstag beim 15-Jahr-Jubiläum dieses Festivals ganz viele Nationen auf Augenhöhe begegnet – von Albanien über Serbien und die Ukraine bis zur Schweiz. Letztlich war das bereichernd. Am Fest «Begegnung der Kulturen» gab es jedenfalls nur strahlende Gesichter. Ziel erreicht, sehr gut gemacht.