Rudern, Europameisterschaft: Die Berikerin Olivia Roth fährt im A-Final auf den 6. Rang
Die EM in Varese (Italien) war für das Schweizer Ruderteam wegen der Goldmedaille des Frauen-Doppelvierers historisch. Für Olivia Roth ist der 6. Rang ordentlich. An der ...
Rudern, Europameisterschaft: Die Berikerin Olivia Roth fährt im A-Final auf den 6. Rang
Die EM in Varese (Italien) war für das Schweizer Ruderteam wegen der Goldmedaille des Frauen-Doppelvierers historisch. Für Olivia Roth ist der 6. Rang ordentlich. An der WM in Amsterdam in rund einem Monat wird sie erneut am Start sein.
Historisch. Sensationell. Und bislang einzigartig. Noch nie hat ein Frauen-Grossboot von Swiss Rowing an einem Grossanlass (EM, WM oder Olympia) den Sieg errungen. Der Doppelvierer der Frauen fährt – ausgerechnet am Nationalfeiertag – in einem spannenden Rennen zur Goldmedaille. Nina Wettstein, Flavia Lötscher, Célia Dupré und Lisa Lötscher schafften diesen tollen Erfolg. Die zweite Medaille für die Schweiz (Bronze) holte Pararuderin Claire Ghiringhelli.
An der WM ist Roth in zwei Disziplinen dabei
Das Freiamt war durch Olivia Roth an der EM vertreten. Roth (Grasshopper Club Zürich) und Sofia Meakin (Club d’Aviron Vésenaz) starteten im Frauen-Zweier ohne Steuerfrau. In ihrem Vorlauf trafen sie auf die Medaillen-favorisierten Boote aus Deutschland und Tschechien. Während sich die beiden Spitzenteams über die gesamte Distanz ein enges Duell lieferten, reihten sich die Schweizerinnen im Drei-Boote-Feld auf Rang drei ein. Dank ihrer Zeit reichte dieses Resultat für die Qualifikation in den A-Final. Dies war auch das Ziel der Schweizerinnen. Dort zeigte man ebenfalls eine gute Leistung, war aber gegen die Topnationen ohne Chance. Roth und Meakin holten sich den 6. Rang. Der Sieg ging an Rumänien. «Ende August startet wir im gleichen Boot an der WM. Zudem werde ich dort noch im Mixed Achter dabei sein», sagt die Berikerin, die ihren Fokus nun voll auf die WM in Amsterdam legt.
Enger Terminkalender
Die WM in Amsterdam wird für die Ruderwelt das Highlight im Jahr 2026 bilden. Der Rennkalender regte allerdings zu Diskussionen an, wie der Verband in einer Mitteilung anmerkt: «Europa- und Weltmeisterschaften finden innerhalb desselben Monats statt und liegen nur etwas mehr als drei Wochen auseinander. Damit präsentiert sich die Situation genau umgekehrt als im vergangenen Jahr, als zwischen der EM in Plovdiv im Mai und der WM Ende September in Shanghai ein ungewöhnlich langer Zeitraum lag.»
--red