Gemeinderat Hägglingen zur familienergänzenden Kinderbetreuung
Der Gemeinderat Hägglingen reagiert auf einen Leserbrief in der Dorfzeitung und möchte die Finanzierung der familienergänzenden Kinderbetreuung nochmals transparent ...
Gemeinderat Hägglingen zur familienergänzenden Kinderbetreuung
Der Gemeinderat Hägglingen reagiert auf einen Leserbrief in der Dorfzeitung und möchte die Finanzierung der familienergänzenden Kinderbetreuung nochmals transparent erläutern.
Gemäss dem Kinderbetreuungsgesetz tragen die Erziehungsberechtigten die Kosten der familienergänzenden Kinderbetreuung. Die Wohngemeinde beteiligt sich zusätzlich an den Kosten – gestaffelt nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Eltern. Die Gemeinde Hägglingen regelt diese Beteiligung im Reglement über familienergänzende Kinderbetreuung, welches am 1. August 2018 in Kraft getreten ist. Die Ausführungsbestimmungen legen dabei die Betreuungsbeiträge sowie die Beiträge für den Mittagstisch fest.
Gemäss Kinderbetreuungsgesetz sind Gemeinden verpflichtet, den Zugang zu einem bedarfsgerechten Betreuungsangebot für Kinder bis zum Abschluss der Primarschule sicherzustellen. Diese Aufgabe kann auch in Kooperation mit anderen Gemeinden oder Dritten erfüllt werden. In Hägglingen besteht bereits ein privates Angebot, das laut Betreiberin noch freie Plätze hat. Der Gemeinderat Hägglingen arbeitet derzeit mit einer Projektgruppe und unter fachlicher Beratung der Fachstelle Kinder und Familie, Ennetbaden, am Ausbau des Betreuungsangebots. Aussagen zu möglichen Anbietern oder dem genauen Umfang des Angebots sind aktuell jedoch noch nicht möglich.
Pilotbetrieb ab Frühling 2026
Im September letzten Jahres wurde mittels Unterschriftensammlung ein Antrag für die Einführung von Tagesstrukturen eingereicht. Dieser Wunsch wurde aufgenommen und eine Bedarfserhebung gestartet. Demnächst wird die Projektgruppe eine Reservationsmöglichkeit an interessierte Eltern versenden, um den Bedarf zu eruieren. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fliessen in die weitere Planung ein. Ziel ist es, im Frühling 2026 einen Pilotbetrieb zu starten und ab dem Schuljahr 2026/2027 dann den Regelbetrieb sicherzustellen.
Der Gemeinderat wird weiterhin transparent über die Entwicklungen informieren. Für Personen, welche weiterführende Informationen benötigen, Fragen haben oder Unstimmigkeiten klären möchten, besteht jederzeit die Möglichkeit, sich für die Sprechstunde des Gemeindeammanns anzumelden. --red