Tag der offenen Tür im sanierten Alters- und Pflegeheim Sarmenstorf
Das Alters- und Pflegeheim «Eichireben» wurde während den letzten neun Monaten saniert. Passend zum Ende der Bauzeit wurde die Bevölkerung dazu eingeladen, ...
Tag der offenen Tür im sanierten Alters- und Pflegeheim Sarmenstorf
Das Alters- und Pflegeheim «Eichireben» wurde während den letzten neun Monaten saniert. Passend zum Ende der Bauzeit wurde die Bevölkerung dazu eingeladen, gemeinsam die Räumlichkeiten zu bestaunen.
«Vieles sieht man zwar aussen, allerdings wurde das meiste drinnen saniert», erzählt Reto Köchli, Heimleiter des Alters- und Pflegeheims «Eichireben» in Sarmenstorf, während er rund 50 Gästen das Gebäude zeigt. Vom Morgen bis am Nachmittag wurden die Besucher in unterschiedlichen Gruppen durch das Gebäude geführt. Ein Lüftungsraum, so gross und so teuer wie ein Einfamilienhaus, ziert nun den Keller des Heims. «Dreckige Luft wird gereinigt und dann wird geschaut, dass so saubere Luft wie möglich durch das Gebäude fliesst», beschreibt Köchli das Lüftungssystem. Dieses ist computergesteuert, ebenso sind es die Kühlräume, die sich ebenfalls im Keller befinden.
Fit bleiben
Die Temperatur lässt sich von zu Hause aus regulieren und falls sie eine kritische Grenze erreicht, erhält man eine Nachricht, damit man so schnell wie möglich eingreifen kann. Auch die Hauptwaschküche befindet sich im Keller. Darin wird alles gereinigt, gebügelt und geflickt. «Es hat sogar einen Trocknungsraum für Wäsche, die nicht in den Tumbler gehört», weiss Köchli. Weiter ging es hinauf in das letzte Zimmer das 2. Stockwerks, wobei dieses deckungsgleich mit demjenigen des 1. Stockwerks angebaut wurde. Dieses soll künftig von der Physiotherapie genutzt werden. Zu diesem Zweck soll auch eine Sprossenwand eingebaut werden. So soll es den Bewohnern möglich sein, ihre physischen Funktionen zu erhalten, ohne dass sie dafür eine externe Stelle aufsuchen müssen.
Wie zu Hause fühlen
Der Raum im ersten Stock ist im Gegensatz dazu mit Tischen ausgestattet. Dort können die Pflegeleute mit den Bewohnern zusammen speisen, wobei zugleich eine 1:1-Betreuung gewährleistet ist. Insgesamt 63 Mitarbeitende, davon 40 in einem 100-Prozent-Pensum, sind im Altersheim «Eichireben» angestellt, in dem zurzeit 47 Bewohner leben. Es wurde darauf geachtet, dass sich diese im Speisesaal wie zu Hause fühlen.
Eigenes Tiefkühlgemüse
Der letzte Punkt auf der Tour brachte die Gäste in die Küche, die von Patrick Monn, dem Leiter der Gastronomie, vorgestellt wurde. Dort arbeitet das Personal nun neu mit einem Induktionsherd und einem Dampfkochtopf, wodurch das Kochen nicht nur schneller, sondern auch effizienter wurde. «Das meiste wird am gleichen Tag frisch zubereitet», erzählt Monn, «Doch das Gemüse kann bereits vorproduziert werden. Es wird blanchiert und danach kommt es in den Schockkühler bei minus 40 Grad, sodass die Vitamine erhalten bleiben. Auf diese Weise haben wir unser eigenes Tiefkühlgemüse.» --rul