Reitsport: Dressurtage auf der Fohlenweid in Bremgarten von Donnerstag bis Sonntag
Ab übermorgen Donnerstag findet die 24. Ausgabe der Dressurtage auf der Fohlenweid statt. In zehn Prüfungen, die auf vier Tage verteilt sind, werden Reiter und Pferd ihr ...
Reitsport: Dressurtage auf der Fohlenweid in Bremgarten von Donnerstag bis Sonntag
Ab übermorgen Donnerstag findet die 24. Ausgabe der Dressurtage auf der Fohlenweid statt. In zehn Prüfungen, die auf vier Tage verteilt sind, werden Reiter und Pferd ihr Können zeigen dürfen.
Rund 200 Starts sind ab übermorgen Donnerstag auf der Fohlenweid in Bremgarten zu erwarten. 200-mal dürfen Ross und Reiter gemeinsam ihre Aufgaben vorführen. Bewertet werden die gymnastische Ausbildung des Pferdes, die korrekten Grundgangarten und die Harmonie zwischen Pferd und Reiter nach vorgegebenen Lektionen. Verteilt sind die Dressurtage auf der Fohlenweid in Bremgarten auf zehn Prüfungen über vier Tage.
Los geht es am ersten Tag mit insgesamt vier Prüfungen. Ab 8.30 Uhr fangen die Jungpferde-Prüfungen an. Zum Abschluss des ersten Tages findet ab 14.30 Uhr die anspruchsvollere Dressuraufgabe Prix St. Georg statt. Am Freitag, Samstag und Sonntag folgen täglich je zwei weitere Prüfungen, wobei das Niveau konstant höher wird. Das Programm beginnt an diesen drei Tagen jeweils ab 9 Uhr.
Kein Grand Prix in diesem Jahr
Organisiert werden die Dressurtage auf der Fohlenweid vom Team Rothenfluh. Mutter Alice und die Schwestern Susanne und Martina Rothenfluh sind die Pächterinnen der Fohlenweid und führen den Anlass bereits zum 24. Mal durch. Obwohl sie mit der Organisation beschäftigt sind, nehmen Martina und Susanne Rothenfluh regelmässig selbst an den Dressurtagen teil. Das wird dieses Jahr nicht anders sein. Die beiden werden insgesamt fünfmal im Einsatz sein.
In den letzten Jahren bildete am Sonntagnachmittag jeweils ein Grand Prix den Abschluss des Events. Das ist die zweitschwerste Dressurprüfung auf internationaler Ebene. Dieses Jahr wird kein solcher Grand Prix in Bremgarten zu sehen sein. Es gibt nur wenige Reiterinnen und Reiter sowie nur wenige Pferde, die in der Schweiz in der Lage sind, eine solche Dressurprüfung zu absolvieren. So mussten beispielsweise auch die Rothenfluh-Schwestern in den vergangenen Jahren auf den Grand Prix verzichten. Sie wären zwar in der Lage gewesen, eine solche Prüfung zu reiten, doch ihnen fehlte das Pferd, das auf diesem Level hätte antreten können.
Vielseitiges Programm zu sehen
Dennoch ist an den Dressurtagen auch dieses Jahr ein vielseitiges Programm zu sehen. Mit den verschiedenen Prüfungen ist ein breites Spektrum an Fähigkeiten abgedeckt. Es werden Pferde und Reiter auf Einsteiger-Niveau, aber auch leichtere Dressurprüfungen zu sehen sein. Neben dem sportlichen Programm können Besucher des Anlasses auch einen allgemeinen Blick in die Fohlenweid und ihr Tätigkeitsfeld werfen. Das Team Rothenfluh veranstaltet nicht nur die Dressurtage. Die Fohlenweid umfasst unter anderem auch eine Fohlenaufzucht, Pensionsställe und eine Mutterkuhhaltung. An den Dressurtagen wird es wie jedes Jahr auch eine Festwirtschaft geben, an der sich die Besucher verpflegen können.
--red