STROHFÜÜR
29.05.2026 Kolumne, Wohlen, KulturDas ist ein Knaller-Weekend. Die drei Tage vom 29. bis 31. Mai sind äusserst beliebt. Vor allem bei den Kulturschaffenden und den Organisatoren. An diesem Wochenende folgen sich die Highlights Schlag auf Schlag. Im Strohmuseum wird die Vernissage der neuen ...
Das ist ein Knaller-Weekend. Die drei Tage vom 29. bis 31. Mai sind äusserst beliebt. Vor allem bei den Kulturschaffenden und den Organisatoren. An diesem Wochenende folgen sich die Highlights Schlag auf Schlag. Im Strohmuseum wird die Vernissage der neuen Sonderausstellung und das 50-Jahre-Jubiläum mit stündlichen Höhepunkten gefeiert, als Abschluss ist Soul-Ikone Nicole Bernegger am Samstag auf der Bühne. Oder unser Soul-Star Seven wird gleich zwei Heimauftritte im Kulturwerk Bleichi hinlegen (Freitag und Samstag). Und der jubilierende Hockey-Club darf heute Freitag die Band «Burning Witches» rund um die Niederwilerin Romana Kalkuhl willkommen heissen. Sehenswert, diese Ladys. Eine geballte Ladung Sound. Dreifach sogar.
Kritisch betrachtet darf man anfügen, dass hier eine Terminabsprache schon lobenswert gewesen wäre. Aber dafür wird an einem Weekend gleich ein äusserst vielfältiges Angebot präsentiert – für alle Geschmäcker sollte etwas dabei sein. Wenn nicht? Dann gibt es im Casino am Freitag noch ein Quersang-Konzert und am Samstag ebenfalls im Casino die eine Tanzshow zum Salsa-Jubiläum Und am Sonntagabend spielt das Kanti-Ensemble mit seiner Serenade gross auf, Jetzt soll noch jemand sagen, in Wohlen läuft nicht so viel. Am kommenden Wochenende ist Wohlen unbestritten eine blühende und pulsierende Kultur-Hauptstadt.
Es gibt aber auch eine kulturelle Kehrseite. Vor vier Tagen ging folgende Meldung durch die Schweiz: «Das Zelt» pausiert wegen Liquiditätsengpässen seine Tournee. Wegen finanzieller Probleme wurde die Tournee per 30. Mai gestoppt. In Wohlen fand somit Mitte Mai die letzte Vorstellung statt. Auch die Gala der Raiffeisenbank Wohlen konnte glücklicherweise noch durchgeführt werden (siehe Artikel in dieser Ausgabe). Die letzten Shows sind laut Besucherinnen und Besucher recht unterhaltsam gewesen. Immerhin. Dem Veranstalter, in Wohlen gern gesehen, viel Glück für die schwierige Zukunft.
Auch bei der Gemeinde Wohlen ist die finanzielle Situation nicht einfach. Mit Claudia Hauri wurde eine Finanzexpertin in den Gemeinderat gewählt. Sie gilt inzwischen als Hoffnungsträgerin bei der Aufgbe, die finanzielle Balance zu finden (siehe auch Bericht vom vergangenen Mittwoch). Sie sei gerne Hoffnungsträgerin, sagt sie, um gleich im nächsten Satz zwei wichtige Stützen beim Namen zu nennen. Steueramtsvorsteher Thomas Laube und Finanzverwalter Roland Frick seien für sie «sehr gute Sparringpartner.
Beide weisen eine riesige Erfahrung auf». Mit diesen beiden suche sie gerne Lösungen. Schöne und wertschätzende Worte der neuen Finanzministerin.
Edith Saxer-Egloff ist im Februar 2025 verstorben. Als Begünstigter für Spenden wurde damals in der Todesanzeige der Gemeinnützige Ortsverein aufgeführt. Edith Saxer-Egloff war eine der ersten Kindergartenlehrerinnen im Kindergarten Aesch. Dies veranlasste GOV-Präsdient Pitsch Isler, in den Protokollen aus dem Jahr 1960 zu wühlen. Und er fand Folgendes: «Fräulein Egloff hat sich gut eingeführt und einen disziplinierten Betrieb in ihrer Klasse». Mit 35 Kindern waren die Abteilungen voll ausgelastet».
