STROHFÜÜR
02.04.2026 WohlenDie einheimische Band heisst Lemon Cut – und sie wird am Freitag, 10. April, im Kulturwerk Bleichi ein Konzert geben. Patrick Grob, Benedikt Schumacher, Adrian Kressebuch und Alex Stirnemann werden auf der Bühne stehen. Ein Heimspiel, das sagen alle vier, sei etwas Besonderes. Und ...
Die einheimische Band heisst Lemon Cut – und sie wird am Freitag, 10. April, im Kulturwerk Bleichi ein Konzert geben. Patrick Grob, Benedikt Schumacher, Adrian Kressebuch und Alex Stirnemann werden auf der Bühne stehen. Ein Heimspiel, das sagen alle vier, sei etwas Besonderes. Und unter den vier Männern hat es auch den einen oder anderen bekannten Namen. Beispielsweise Patrick Grob, Lehrer an der Primarschule Halde und ehemaliger Kolumnist dieser Zeitung. Er hat die Figur «Zwiifli» geschaffen, um sie herum hat Grob ganz viele Geschichten geschrieben, mal heiter, mal nachdenklich. Betreffend Kolumnen macht er gerade eine Pause. Wer weiss, sagt er, vielleicht gebe er irgendwann ein «Zwiifli»-Comeback. Viele Leserinnen und Leser würden sich sicherlich freuen.
Auch Alex Stirnemann kennt man. Er sass für die SP einst im Einwohnerrat. Wegen eines Wohnortwechsels musste er aus dem Dorfparlament ausscheiden. Ob er denn die Wohler Politik vermisst? Nicht immer. Aber Stirnemann bestätigt gerne. dass er die Geschehnisse rund um die Wohler Politik noch ab und zu verfolgt. «Die Menschen in Wohlen stimmen sehr bürgerlich», musste der Sozialdemokrat feststellen. Und ein Entscheid der Vergangenheit habe ihn nachdenklich gestimmt. Dass die Wohlerinnen und Wohler seinerzeit die Aufwertung der Zentralstrasse abgelehnt haben, «das hat mich doch sehr erstaunt».
Da gab es finanzielle Beteiligungen von Bund und Kanton, eine Aufwertung des Zentrums sei echt nötig. Und trotzdem habe Wohlen diese positive Sache nicht gewollt. Nach diesem Entscheid habe er sein Interesse an der Wohler Politik ein wenig reduziert, gibt Alex Stirnemann zu. «So gesehen gibt es also Luft nach oben.»
Wohlen positiv sehen. Das ist auch ein Anliegen des Wohler Gemeinderates. Und da hat Thomas Geissmann eine besondere Erkenntnis gemacht. In verschiedenen Rankings stehe die grösste Freiämter Gemeinde recht gut da, sagte er kürzlich bei seinem Referat über den Schulraumbedarf der Gemeinde. Und Wohlen wächst rasant. Das beweist, dass das Regionalzentrum attraktiv ist zum Wohnen. Und genau das stellte Geissmann vor allem bei den Neuzuzügern fest. «Neuzuzüger sprechen in den allermeisten Fällen gut und positiv über Wohlen.»
Weniger Gutes bekomme er eher von Alteingesessenen zu hören. Das sei nicht nur schade, sondern auch kontraproduktiv, so der neue FDP-Gemeinderat.
Am vergangenen Wochenende war in Wohlen Musik Trumpf. Der Musikverein gab sein Jahreskonzert im Casino. Und der beliebte Chor Whippoorwills trat zweimal in der Kanti auf. Mit dem Titel «Farbtöne» lockte Whippoorwills viele Besucherinnen und Besucher an. Zweimal ausverkauft. Zudem war Julia Frischknecht zu bestaunen – als Sängerin und Moderatorin. Die Einwohnerratspräsidentin ist ein Erfolgsgarant, das hat sie auch schon in der Vergangenheit an Konzerten des Musikvereins beweisen. Aber heuer konnte sie natürlich nicht doppelt im Einsatz stehen. Es gibt sicher Interessierte, die beide Highlights von Musikverein und Whippoorwills hätten geniessen wollen. Darum war es doch unglücklich, dass beide, Musikverein und Chor, das gleiche Wochenende für den grossen Auftritt wählten. Ob eine bessere Koordination möglich gewesen wäre, entzieht sich jedoch unserer Kenntnis.
Daniel Marti
