Mehr Steuereinnahmen
24.04.2026 WohlenDiverse Posten mit deutlichen Abweichungen
Zum guten Gesamtergebnis der Jahresrechnung 2025 haben im Wesentlichen diverse Gründe geführt:
Minderaufwendungen
Die gesetzliche wirtschaftliche Hilfe für Schweizer Bürger und ...
Diverse Posten mit deutlichen Abweichungen
Zum guten Gesamtergebnis der Jahresrechnung 2025 haben im Wesentlichen diverse Gründe geführt:
Minderaufwendungen
Die gesetzliche wirtschaftliche Hilfe für Schweizer Bürger und Ausländer blieb mit 4,3 Millionen Franken deutlich unter dem veranschlagten Betrag von 5 Millionen Franken.
Auch die materielle Hilfe für Asylsuchende ist um 520 000 Franken geringer ausgefallen, dementsprechend auch die Entschädigung vom Kanton.
Der Nettoaufwand für die Regionalpolizei konnte um 178 000 Franken geringer abgerechnet werden.
Mehrausgaben
Die Erhöhung der Konditionen des Strompreises auf den 1. Januar 2024 ergibt im Jahr 2025 noch erhöhte Verund Entsorgungskosten von 123 000 Franken bei den Liegenschaften.
Die Kosten für die vom Familiengericht angeordneten Massnahmen sind wie im Vorjahr massiv zu tief budgetiert worden und fallen um 252 000 Franken höher aus. – Höher als budgetiert sind die Restkosten für die Pflegefinanzierung in Alters- und Pflegeheimen, um 700 000 Franken, sowie die ambulante Pflege, um 570 000 Franken, angefallen.
Gegenüber dem Vorjahr beträgt die Erhöhung 590 000 Franken. – Die Kosten für die Bevorschussung von Alimenten sind zusammen mit den geringeren Rückerstattungen 212 000 Franken höher ausgefallen.
Mehrerträge
Bei den Steuern sind folgende Mehreinnahmen erzielt worden:
Einkommens- und Vermögenssteuern natürliche Personen: 759 000 Franken. – Quellensteuern: 1,247 Millionen Franken. – Grundstücksteuern: 478 000 Franken.
Aufgrund der erfolgreichen Tätigkeit der IB Wohlen AG ist der Beteiligungsertrag um 375 000 Franken höher ausgefallen. – Der Verkauf einer Landparzelle hat einen Buchgewinn von 228 000 Franken eingebracht.
Mindererträge
Die Anzahl der grossen Bauprojekte ist zurückgegangen. Die Baubewilligungsgebühren sind 133 000 Franken unter dem Budget ausgefallen.
Werden die Abweichungen bei Bereichen ab 100 000 Franken zusammengezählt, ergibt sich bei den Verbesserungen eine Gesamtsumme von 4,77 Millionen. Und bei den Verschlechterungen 2,88 Millionen Franken.
