Strohfüür
25.04.2025 Wohlen, MeinungenDass Ostern in diesem Jahr viel später gefeiert wurde als üblich, konnte auch der Vorstand des Dorfvereins Anglikon feststellen. Das Verstecken der Eier für den traditionellen Anlass am Karfreitag gestaltete sich schwerer als auch schon. An den Stellen, die sie sonst nutzen, ...
Dass Ostern in diesem Jahr viel später gefeiert wurde als üblich, konnte auch der Vorstand des Dorfvereins Anglikon feststellen. Das Verstecken der Eier für den traditionellen Anlass am Karfreitag gestaltete sich schwerer als auch schon. An den Stellen, die sie sonst nutzen, wuchert die Natur schon so stark, dass es kaum ein Durchkommen gab. Und da, wo die Bäume und Büsche nicht so dicht waren, stiess man auf matschigen Boden, hatte es doch kurz zuvor geregnet. Das eine oder andere Vorstandsmitglied stand denn auch mit dreckigen Schuhen und Kleidern da, als die Teilnehmenden eintrudelten. Aber sie hatten wie immer tolle Arbeit geleistet, alle Eier versteckt und den Kindern damit eine Freude gemacht.
Die Angliker Eierauflesete eignet sich ideal, um gleich zwei Pflichten auf einmal zu erledigen. Denn der Weg zum Alpenzeiger lässt sich gut mit der Runde mit dem Hund kombinieren. Dort stand der Vierbeiner gleich zweimal im Mittelpunkt. Erst wurde er beim Eintreffen von den schon anwesenden Kindern bewundert. Und dann nahm auch Präsident Daniel Seiler Bezug auf das Tier. «Wir haben heute einen ausgebildeten Eiersuchhund hier. Alle Eier, die ihr nicht findet, wird er nachher dann aufsammeln», flunkerte er den Kindern vor. Zum Einsatz kam das Tier dann doch nicht. Zum einen waren die Kinder erfolgreich unterwegs, anderseits würde dieser Hund, wie der Schreiber bestätigen kann, zwar alle Eier finden. Aber nur, wenn sie nicht mehr in der Schale sind. Und dann würde er sie auch nicht aufsammeln, sondern auffressen.
wächst und wächst. Und das Bevölkerungswachstum ist ständig spürbar, beim zunehmenden Verkehr, beim nötig gewordenen Schulraum, bei den Investitionen. Nun ist eine neue Marke erreicht. Morgen Samstag wird der Gemeinderat offiziell die
18 000. Einwohnerin oder den 18 000. Einwohner von Wohlen begrüssen. Das Regionalzentrum ist die mit Abstand grösste Gemeinde des Freiamts und die viertgrösste Ortschaft im Kanton. Auch dieser Steigerungslauf geht weiter. Geht es nach der Prognose im aktuellen Finanzplan, wird die nächste Bestmarke schon bald erreicht. Im Jahr 2028 werden die 19 000 überschritten, und im Jahr 2031 wird Wohlen erstmals über 20 000 Einwohnerinnen und Einwohner zählen.
Sie tun es wieder. Morgen Samstag am Markt auf dem Sternenplatz. Da werden Pitsch Bachmann und Sepp Donat (Bild)
frische Berliner an ihrem Stand präsentieren. Die beiden haben auch den passenden und coolen Werbespruch bereit. «S zwoit Johr Sterneplatz-Berliner. Min Name isch Pitsch, min Name isch Sepp. Mir produzierid Berliner i top Qualität und verchaufid diräkt ab Stand.» Frisch und knusprig sollen sie sein. Die beiden freuen sich auf zahlreichen Besuch auf dem Sternenplatz. Die charmanten Verkäuferinnen Rita und Irene werden auch wieder dabei sein. chh/dm

