Strohfüür
11.04.2025 Wohlen, Kolumne, MeinungenAm kommenden Montag eröffnet Peach Weber seine neue Tournee und präsentiert sein 17. Programm «King of Gäx» (siehe diese Ausgabe). Wer wollte und es wagte, bekam bereits am 1. April eine Kostprobe davon. Eben, man musste es wagen, am besagten Datum nach Erlinsbach zu ...
Am kommenden Montag eröffnet Peach Weber seine neue Tournee und präsentiert sein 17. Programm «King of Gäx» (siehe diese Ausgabe). Wer wollte und es wagte, bekam bereits am 1. April eine Kostprobe davon. Eben, man musste es wagen, am besagten Datum nach Erlinsbach zu reisen. Dort war eine besondere Veranstaltung angesagt: «Peach Weber liest Songtexte von DJ Bobo.»
Viele zweifelten: (K)ein April-Scherz – obwohl die Raiffeisenbank als Veranstalterin den Slogan «Uns können Sie vertrauen» herausgegeben hatte. Peach Weber, unserer Nummer eins unter den Schweizer Komikern, kann man doch Vertrauen schenken. Bis zum Start der Aufführung blieb es spannend, ob denn Leute kommen werden. Und tatsächlich, 150 Besucherinnen und Besucher riskierten es. Und wurden belohnt.
Wie Peach Weber einer Zeitung verraten hat, habe er zwei Songtexte von DJ Bobo schön leise nur für sich durchgelesen … Aber seine Fans haben sofort beim Refrain mitgemacht. Und zur Belohnung gab es dann ein paar Häppchen aus dem neuen Programm. «King of Gäx» hat also die Vorpremiere bestens bestanden. Und einen solchen 1.-April-Scherz darf man sich durchaus gefallen lassen – auch wenn er gar keiner war.
Auch der 1.-April-Scherz dieser Zeitung sorgte für viel Echo. Zwei routinierte Polit-Herren wurden von uns bekanntlich ins Rennen für die Gemeinderatswahlen geschickt – und zwar so, dass die beiden in ihren ehemaligen Jobs ein Comeback geben würden: Walter Dubler als Gemeindeammann und Harold Külling als Vizeammann. Auch jetzt, zehn Tage später, reissen die vielen positiven Reaktionen nicht ab. Allerdings: Es war definitiv ein 1.-April-Scherz. Aber nach den vielen Reaktionen wollen wir unserer journalistischen Pflicht natürlich nachkommen. Darum die offizielle Nachfrage beim ehemaligen Ammann: Es bleibt euch fast nichts anderes übrig, ihr beiden müsst halt doch als Duo kandidieren … Antwort: Bis heute Stillschweigen.
Sie sind angetreten, um beim «Freiämter Königsjass» zu glänzen: Bernhard Hegi und Einwohnerratspräsident Marc Läuffer. Der Hauptsponsor und der höchste Wohler wollten mit Spielkunst beim Partnerschieber überzeugen. Daraus wurde nichts: Rang 37 von knapp 60 Teams. Dies war vor allem dem schlechten Start geschuldet, die erste Passe beendeten sie auf dem ernüchternden 51. Rang. Immerhin gelang ihnen mit total 3191 Punkten eine kleine Aufholjagd. Damit landeten sie haarscharf hinter den beiden Fussballlegenden Peter Füglistaller (Fugi) und Urs Bächer (UB). Beni Hegi (ehemaliger Sportchef des FC Wohlen) hätte die beiden Ex-Fussballer gerne hinter sich gelassen. Nächstes Jahr ist Gelegenheit für die Revanche. Vor allem der Einwohnerratspräsident kann bis dahin fleissig üben – was gemäss Gerüchten nichts schaden kann.
Der Wohler Musiker Egon Egemann präsentiert zu seinem 70. Geburtstag sein neustes Werk. Die Single «Unchained Violin» ist zudem mit einem symbolkräftigen Videoclip versehen. «Top-Musikalität und ein fantastisches Abtauchen in eine positive Welt, hat man zurzeit ohnehin grade bitter nötig», schreibt eine Zuhörerin zum Video. Das auf Youtube innerhalb der ersten sieben Tage über 7000 Mal bestaunt wurde. Toll.
Daniel Marti
