Das «Game» gewonnen
11.10.2022 VillmergenZwei Villmerger Lehrerinnen gewinnen TV-Show
Eine neue Herausforderung sollte es werden. Doch die Brunner-Schwestern holen sich gar den Sieg bei der SRF-Sendung «Game of Switzerland».
Pakete stapeln, Reifen wechseln, Kajak fahren: Die Sendung ...
Zwei Villmerger Lehrerinnen gewinnen TV-Show
Eine neue Herausforderung sollte es werden. Doch die Brunner-Schwestern holen sich gar den Sieg bei der SRF-Sendung «Game of Switzerland».
Pakete stapeln, Reifen wechseln, Kajak fahren: Die Sendung «Game of Switzerland», die am vergangenen Samstagabend ausgestrahlt wurde, hat viel zu bieten – für Teilnehmer und Zuschauer. Mit dabei waren die beiden Schwestern Anina und Rahela Brunner, die in Zufikon aufgewachsen sind. Rahela wohnt mittlerweile in Wohlen. Und beide unterrichten an der Schule in Villmergen. --spr
Show-Triumph der Schwestern
Die beiden Zufiker Schwestern Anina und Rahela Brunner gewinnen SRF-Sendung «Game of Switzerland»
Vier Kandidantenpaare machen eine Schnitzeljagd durch die Schweiz. Das ist «Game of Switzerland». Ausgestrahlt wurde die Show am letzten Samstagabend. Gewonnen haben die zwei sportlichen Brunner-Schwestern aus Zufikon, die beide in Villmergen unterrichten. Abgesahnt haben sie ein Auto im Wert von 60 000 Franken. «Es war eine megatolle Erfahrung», sagt Anina Brunner.
Stefan Sprenger
In dieser Zeitung waren die Schwester Rahela und Anina Brunner schon einige Male vertreten. Es ging dabei immer um ihre sportlichen Höchstleistungen. Anina, 29 Jahre jung, und Rahela, 28, waren beide starke Orientierungsläuferinnen. Anina Brunner, die heute mit ihrem Freund in Oberarth lebt, startete beispielsweise 2017 im Weltcup oder 2018 an der Studenten-Weltmeisterschaft. Rahela Brunner, die in diesen Tagen von Zufikon nach Wohlen umgezogen ist, gehörte zu den besten OL-Athletinnen ihres Jahrgangs in der Schweiz – und war beispielsweise an der Jugend-EM dabei.
Neue Herausforderung gesucht und mal beworben
Beide beendeten ihre Spitzensport-Karriere vor drei Jahren, blieben dem OL-Sport und dem Freiämter Club «bussola ok» aber treu – einfach mit weniger Trainingsaufwand und nicht mehr so verbissen. Als dann die Coronazeit losging, gab es keine Wettkämpfe mehr. Und die sportlichen Schwestern aus Zufikon suchten sich eine neue Herausforderung. Schliesslich entdeckten sie «Game of Switzerland», haben sich beworben und wurden angenommen. Bei dieser Samstagabend-Show im Schweizer Fernsehen machen sich vier Kandidatenpaare auf eine Schnitzeljagd durch die Schweiz und müssen verschiedene Aufgaben lösen. Beispiel: Mit dem Bike auf die kleine Scheidegg hinauf, Reifen wechseln oder Kajak fahren.
Viel Reaktionen auf den Sieg
Nebst körperlichen Herausforderungen war auch Allgemeinwissen gefragt. Und auch da konnten die beiden Schwestern auftrumpfen. Beide sind von Beruf Primarlehrerin an der Schule in Villmergen – und waren deshalb gut gerüstet. Über die Schule sagt Anina Brunner: «Es ist sehr motivierend in Villmergen. Die Lehrerkollegen, die Schulleitung, es sind alle sehr unterstützend und positiv.» Deshalb passt er ihr auch bestens, trotz dem langen Arbeitsweg vom Kanton Schwyz.
Nachdem «Game of Switzerland» am vergangenen Samstagabend ausgestrahlt wurde, erhielten sie viele Reaktionen. Und Gratulationen. Denn Anina und Rahela Brunner konnten die Show gewinnen. «Wir wussten nicht so recht, was auf uns zukommt.
Es war aber eine megatolle und coole Erfahrung. Mitzumachen war eine Herausforderung, doch es hat viel Spass gemacht und wir durften schöne Orte in der Schweiz kennenlernen. Und einmal hinter die Kulissen von solch einer TV-Produktion zu blicken war sehr spannend.» Sie brillierten auch mit ihrem tollen Zusammenspiel. «Als Schwestern haben wir ähnliche Stärken und verstehen uns fast blind.»
Gewonnen haben sie ein Auto im Wert von 60 000 Franken – und natürlich eine Erfahrung fürs Leben. Die sportlichen Schwestern freuen sich über den Erfolg und die Aufmerksamkeiten aus dem Umfeld. Man macht nicht alle Tage bei einer Samstagabendshow im Schweizer Fernsehen mit, wo Hunderttausende vor dem TV zusehen. «Es war alles sehr speziell», so Anina Brunner, die im nächsten Jahr heiraten wird.




