Der Handwerker- und Gewerbeverein Villmergen lud zum Seniorenausflug
Nach drei Jahren Pausen ging es dieses Jahr in die Barmelweid. Zwar nahmen etwas weniger Senioren und Seniorinnen teil als früher, die Freude war bei allen Beteiligten hingegen gross. ...
Der Handwerker- und Gewerbeverein Villmergen lud zum Seniorenausflug
Nach drei Jahren Pausen ging es dieses Jahr in die Barmelweid. Zwar nahmen etwas weniger Senioren und Seniorinnen teil als früher, die Freude war bei allen Beteiligten hingegen gross.
Chregi Hansen
Während vorne Vizeammann Renato Sanvido nochmals die Route studiert, können Anna Kuhn und Verena Spyrig auf der Rückbank die Abfahrt kaum noch erwarten. «Wir sind schon letztes Mal mit ihm gefahren, er ist ein guter Chauffeur», lacht Anna Kuhn, die froh ist, dass der Anlass nach drei Jahren Pause wieder stattfindet. «Es ist einfach schön, zusammen etwas unternehmen zu können», bestätigt auch Verena Spyrig.
Die einen sind immer dabei, die anderen zum ersten Mal
So wie diesen beiden Frauen geht es allen an diesem Mittag. Rund 100 Personen versammelten sich am Mittwoch auf der Alten Poststrasse, wo die teilnehmenden Senioren und Seniorinnen auf die 20Autos verteilt werden. Als Fahrer und Fahrerinnen stellen sich erneut Mitglieder des Handwerker- und Gewerbevereins zur Verfügung. Die meisten sind seit Jahren mit dabei. So wie Ruedi Jost. «Meine Apotheke habe ich zwar übergeben, aber hier engagiere ich mich immer noch», lacht er. Andere erleben heute ihre Premiere, so etwa Silvia Kaiser vom Kaiser & Korn. «Das wird sicher eine toller Ausflug», ist sie überzeugt. Begleitet wird der Tross durch eine Gruppe Motorradfahrer, die ebenfalls zum Verein gehören. Sie fahren voraus und regeln an den neuralgischen Stellen den Verkehr.
Der HGV-Seniorenausflug findet im 2-Jahres-Rhythmus statt, wegen Corona war die Pause diesmal länger. «Wir möchten der älteren Bevölkerung einen geselligen Nachmittag schenken», erklärt Vorstandsmitglied Hubert Meier. Dabei ist der Weg sozusagen das Ziel, welches jeweils nur die Fahrer, aber nicht die Passagiere kennen. Gefahren wird nicht auf dem direkten Weg, sondern durch möglichst schöne Landschaften und im gemütlichen Tempo. Der Hinweg wird im Konvoi bestritten, die Heimfahrt individuell. «Das kann dann etwas länger dauern, denn der eine oder andere legt mit seinen Passagieren noch einen Halt in einem Restaurant ein», erklärt Fahrer Othmar Oettli. Und natürlich ist es Ehrensache, die Gäste bis zur Haustür zu chauffieren.
Barmelweid als Ziel
Insgesamt sind dieses Jahr etwas weniger Gäste dabei als in früheren Jahren. Woran es liegt, kann Organisator Ruedi Walder nicht sagen. «Hauptsache ist, dass der Anlass überhaupt wieder stattfinden kann. Viele freuen sich schon lange im Voraus darauf. Auch für die Helfer ist es jeweils etwas Besonderes», sagt er, bevor er den Start freigibt. Und sich die Autokolonne langsam in Bewegung setzt. Das geheime Ziel ist in diesem Jahr die Klinik Barmelweid, wo ein feines Zvieri auf die Gäste aus Villmergen wartet. Das aber wissen Anna Kuhn und Verena Spyrig in diesem Moment noch nicht. «Es ist immer wieder eine schöne Überraschung, wohin es geht», sagen sie zum Abschied.