Zensurfeier der Oberstufe des Schulhauses Bünzmatt im Casino
Nicht nur für die Schulabsolventen ist die Zensurfeier ein unvergesslicher Anlass. Man zieht sich schick an und lässt vergangene Jahre nochmals Revue passieren und geniesst die letzten gemeinsamen ...
Zensurfeier der Oberstufe des Schulhauses Bünzmatt im Casino
Nicht nur für die Schulabsolventen ist die Zensurfeier ein unvergesslicher Anlass. Man zieht sich schick an und lässt vergangene Jahre nochmals Revue passieren und geniesst die letzten gemeinsamen Stunden.
Monica Rast
Auch für die 59 Oberstufenschüler des Schulhauses Bünzmatt ging die obligatorische Schulzeit zu Ende. Der Abschluss wurde mit der Zeugnisübergabe und einem Jahrbuch im Casino Wohlen gefeiert. Umrahmt wurde die Übergabe mit Darbietungen der inzwischen Ehemaligen. Über drei Viertel der Oberstufenschüler fangen in der nächsten Zeit eine Lehre an. Der grosse Renner ist die Lehre zur Kauffrau und zum Kaufmann. Wenige besuchen ein 10. Schuljahr.
Roman Bucher, Schulleiter, begrüsste die festlich in Schale geworfenen Schülerinnen und Schüler: «Ihr seht viel besser aus als im Trainer», meinte er lachend. «Ihr habt rund 10 000 Lektionen absolviert», wusste Bucher zu berichten und lobte in der ausserordentlichen Zeit die Selbstdisziplin, das Durchhaltevermögen und die Verantwortung. Seit mehr als 20 Jahren ist Bucher nun schon Schulleiter im Bünzmatt-Schulhaus. Es ist das Schulhaus mit den meisten Nationen. 33 Länder sind vertreten. «Ein Beweis, dass es nicht drauf ankommt, woher man stammt», meinte er zum guten Zusammenhalt in den Klassen.
Gemeinsame Jahre in der Oberstufe
Wie sich die Schülerinnen und Schüler verstanden hatten, zeigte ein unterhaltsamer Film von Blenda Rama. Es gab Eindrücke aus dem Schulzimmer, dem Pausenhof, dem Schullager, der Zugfahrt oder beim Homeschooling. Eine Zeit, die man noch lange in Erinnerung behält. Auch für die Lehrpersonen Dennis Andermatt und Karin Solenthaler ist die Verabschiedung ein emotionaler Moment. Verlassen die Schüler doch nach drei Jahren als junge Erwachsene das Schulzimmer. «Wir sind extrem stolz auf euch», meinte Andermatt zu den Absolventen. 15 von den 20 Realschülern haben eine Lehrstelle und dabei ist bei fast allen die Muttersprache nicht Deutsch. Karin Solenthaler wird einiges von ihrer scheidenden Schulklasse mitnehmen: niemals die Hoffnung aufgeben, wie man gegen den Strom schwimmt und mit Zuversicht vorwärts schauen.
Auszeichnungen
Neben der Übergabe des Abschlusszeugnisses wurden noch die besten Abschlussprüfungen und Abschlussprojekte bekannt gegeben und mit einem Preis gewürdigt. Die beste Realabschlussnote kam mit einem 5,1 von Paula Cajasa und die beste Note der Sekundarschule von Jessica Lüthi mit 5,2.
Bei den Projekten holte sich mit einem Shisha-Tisch Francisco Nunes in der Real 3a den Sieg. Igor Di Flumeri und Rajan Atoni mit ihrem Felgentisch bei der Real 3b. Mit einem Werbefilm über Wohlen gewann in der Sek 3a Jessica Lüthi zusammen mit Enis Hajrizaj und der Preis in der Sek 3b ging mit Nachbildungen von Organen aus Ton und Kuchenteig und dem Thema rund Organspende an Céline Abt und Larissa Albertoe.