Intensive Reise
13.05.2022 WohlenRegionale Musikschule: Diplomvergabe der Absolventen des mChecks im Junkholz
Der mCheck ist eine freiwillige Standortbestimmung für Schülerinnen und Schüler der Regionalen Musikschule Wohlen. 37junge Talente stellten sich den Experten und den ...
Regionale Musikschule: Diplomvergabe der Absolventen des mChecks im Junkholz
Der mCheck ist eine freiwillige Standortbestimmung für Schülerinnen und Schüler der Regionalen Musikschule Wohlen. 37junge Talente stellten sich den Experten und den dazugehörigen Anforderungen.
Monica Rast
Der mCheck hat in Wohlen eine lange Geschichte. «Seit der Einführung 2011 gab es bereits mindestens 500 Absolventen», erzählte Claudia Weissbarth, Lehrperson und Organisatorin des mChecks, «dabei gab es immer wieder beeindruckende Ergebnisse.» Es ist eine grosse Herausforderung, der sich die Schüler und Lehrpersonen stellen. Der mCheck beinhaltet sechs Stufen. Diese werden jeweils für jedes Instrument beschrieben. Es müssen ein Wahlstück, ein Pflichtstück, Rhythmusübungen und Fragen zum Basiswissen vorbereitet werden. «Es ist eine lange und intensive Reise, bis die Tests stattfinden», fügte Weissbarth hinzu.
Riesenleistung
Nach zwei Jahren Pause konnte die mCheck-Feier nun wieder durchgeführt werden. Musikschulleiter Markus Beeler begrüsste die Absolventen der verschiedenen Prüfungsstufen zur Feier und würdigte deren Leistungen. «Es ist jeweils eine Riesenleistung, vor Experten vorzuspielen.» Da es sich um eine musikalische Ehrung handelte, durfte die musikalische Umrahmung natürlich nicht fehlen. Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Stufen werden jeweils für einen Vortrag nominiert. Wer Lust, Motivation und vor allem Mut hatte, durfte dann auf der Bühne spielen.
Es lohnt sich, dranzubleiben
Jeweils drei Präsentationen gab es in den ersten beiden Stufen. Lisbeth Lück, Querflöte; Sabina Merz, Klavier; Meret Wassmer, Posaune, im mCheck 1. Isabel Vollenweider, Blockflöte; Louise Moss, Harfe, und Zoe Weder, Querflöte, im mCheck 2. Während es in den ersten beiden Stufen die meisten Teilnehmer gab, werden es ab Stufe drei immer weniger. Als einziger Absolvent des mChecks 4 präsentierte Martin Meier «You Are Not Alone» von Michael Jackson auf dem Klavier und begeisterte die Anwesenden. Er bekam sein Diplom mit Auszeichnung von Weissbarth überreicht.
Ein Phänomen
Schon beim Klavierspiel von Meier waren die Anwesenden beeindruckt über dessen Leistung. Ein Stück weiter ist Morris Wermelinger mit seiner Trompete. Er spielte «Fantaisie Brillante», was ihm einiges an Puste und Ausdauer abverlangte. Auch er konnte dafür sein mCheck-5-Diplom in Empfang nehmen. Beeindruckend war der Anstieg des Könnens von Stufe zu Stufe. So erhielt neben Morris Wermelinger auch Noah Rüttimann, Schlagzeug, sein Diplom, sogar mit Auszeichnung. Sehr anspruchsvoll ist der mCheck 6. Rund 50 Minuten dauert eine Prüfung mit den verschiedenen Stücken. Dies erfordert viel Durchhaltewillen und unzählige Übungsstunden.
Damian Spillmann verzauberte das Publikum mit seinem «Baroque Flamenco» an der Harfe. Doch das ist nicht sein einziges Instrument, das er auf dieser Stufe spielt. Hinzu kommen Trommel und Akkordeon. «Ein Phänomen», lobte Weissbarth diese aussergewöhnliche Leistung. Ebenfalls eine beeindruckende Leistung, sowohl beim Test wie bei der Aufführung an der Feier, zeigte Jan Koch am Schlagzeug. Sein Diplom mCheck 6 erhielt er mit Auszeichnung und er begeisterte mit seinem Spiel auf dem Schlagzeug alle Anwesenden.




