Abschluss des Bandmonats der Musikschule mit drei Konzerten
18 Bands mit insgesamt 180 Schülern und Schülerinnen zupften, strichen, bliesen und drückten die Tasten ihrer Instrumente. Die Zuschauer wippten, klatschten und tanzten mit Begeisterung im Takt. ...
Abschluss des Bandmonats der Musikschule mit drei Konzerten
18 Bands mit insgesamt 180 Schülern und Schülerinnen zupften, strichen, bliesen und drückten die Tasten ihrer Instrumente. Die Zuschauer wippten, klatschten und tanzten mit Begeisterung im Takt.
«Es rockt zusammenzuspielen», sagt Michael Müller, Initiator des Projekts. Der Musiklehrer erinnert sich sehr gerne an seine Jugendjahre zurück und weiss noch genau, dass das Spielen in einer Band für ihn ein Highlight war. Dieses Erlebnis wollte er seinen Schülern ebenfalls ermöglichen und leitete so die Planung für den Bandmonat in die Wege.
Viele Freundschaften geschlossen
Vor zahlreichem Publikum führte Klein und Gross in passenden Tenues, im Chappelehof vor, was sie im vergangenen Monat erlernt hatten. Es wurde fleissig geprobt und die Kinder waren mit viel Elan dabei. Für viele war es eine völlig neue Situation, da die Bands zufällig zusammengewürfelt wurden. Die Kinder wurden dadurch ins kalte Wasser geworfen, da oft mit fremden Lehrern und Kindern geprobt wurde. Dadurch konnten jedoch auch viele neue Freundschaften geschlossen werden. «Am Anfang war es speziell, es hat mir aber grossen Spass gemacht», sagt beispielsweise die Schülerin Ana.
Musik verbindet
Von klassischen Instrumenten wie der Geige bis hin zu der E-Gitarre und zum Gesang war alles vertreten. Dieser ungewöhnliche Mix von Instrumenten und Gesang begeisterte das Publikum, und bekannte Popsongs, wie «Money, money, money» oder «Despacito» ertönten in wunderschöner Harmonie.
Nicht nur die Konstellation der Instrumente ist auf den ersten Blick eigenartig, auch die Altersunterschiede überraschten anfangs. Auf der Bühne spielten nebeneinander frisch eingeschulte Kinder mit jungen Erwachsenen zusammen, als würden sie es schon seit Jahren tun. «Jede Band schaffte ihre eigene Gruppendynamik und das ist Gold wert», so Müller nach dem Konzert. «Ich bin mehr als happy.»
Das Konzert war ein voller Erfolg und dank vielen Helfern konnte die Show reibungslos über die Bühne gebracht werden. Die Enttäuschung ist aber bei vielen gross, dass das Abenteuer bereits wieder vorbei ist. Die Kinder wären, ohne zu zögern, bei einem nächsten Bandmonat wieder dabei. Die beiden Hauptorganisatoren, Michael Müller und Micha Dettwyler, spielen darum schon jetzt mit dem Gedanken, den Bandmonat zu wiederholen. --afo