Bremgarter Pfingstmarkt mit rund 15 000 Besucherinnen und Besuchern
Das Schutzkonzept hat vorzüglich funktioniert, das Wetter war grösstenteils ganz okay. Am Pfingstmarkt konnten rund 375 Stände ihre Waren feilbieten.
André ...
Bremgarter Pfingstmarkt mit rund 15 000 Besucherinnen und Besuchern
Das Schutzkonzept hat vorzüglich funktioniert, das Wetter war grösstenteils ganz okay. Am Pfingstmarkt konnten rund 375 Stände ihre Waren feilbieten.
André Widmer
Wenn man sogar durch zwei Gesichtsmasken hindurch das Chnoblibrot riecht: Ja, dann ist grosser Markt in Bremgarten – in Coronazeiten. Nachdem der Ostermarkt noch abgesagt worden war, hatte der Bremgarter Stadtrat vor einigen Wochen grünes Licht für die Durchführung des Pfingstmarktes gegeben. Möglich war dies, weil Märkte nicht unter die Veranstaltungsregeln gegen die Coronapandemie fallen. Und so liessen es sich viele Besucherinnen und Besucher von nah und fern nicht nehmen, an diesem Pfingstmontag ins Reussstädtchen zu «pilgern».
Weniger Stände als sonst
Auf rund 15 000 Besucherinnen und Besucher schätzte Marktchef Walter Friedli den Aufmarsch. Friedli zeigte sich dankbar gegenüber dem Stadtrat für das «Vertrauen, es so zu organisieren»: Das Marktgebiet erstreckte sich auf rund einen Kilometer Länge, so Walter Friedli.
Wie bereits beim alternativen Herbstmarkt im letzten Jahr wurde ein Schutzkonzept angewendet. Die Anzahl Stände wurde von 415 auf 375 reduziert, in der Marktgasse wurden weniger Stände aufgestellt, der Besucherstrom im Einbahnverkehr geführt. Es herrschte zudem Maskenpflicht. Rund 20 Sicherheitsleute sorgten für Ordnung. Lediglich drei Personen mussten aus dem Marktgebiet verwiesen werden. Dass das fnanzielle Ereignis für die Stadt aufgrund des zusätzlichen Sicherheitsbedarfs und der geringeren Standgebühreneinnahmen übersichtlich sein dürfte, ist wohl aufgrund der Abwechslung nach dem langen Coronawinter verkraftbar.
Lunapark gut besucht
Nicht nur die Marktfahrer durften sich über die vielen Besucher freuen, auch die Schausteller beim Lunapark hinter dem Casino. Dort war der Andrang unübersehbar. Und schliesslich durften auch die Restaurants auf der Terrasse beziehungsweise draussen trotz der kühlen Temperaturen zahlreiche Gäste bedienen.