«Das wird zu einem Magnet»
12.03.2021 WohlenBaustart der Sporthalle Hofmatten mit Baumpflanzung gefeiert
Das ist ein Meilenstein. Mit dieser Einschätzung liegt Gemeinderat Thomas Burkard richtig. Wohlen bekommt eine moderne Sporthalle – für die Schulen und die ...
Baustart der Sporthalle Hofmatten mit Baumpflanzung gefeiert
Das ist ein Meilenstein. Mit dieser Einschätzung liegt Gemeinderat Thomas Burkard richtig. Wohlen bekommt eine moderne Sporthalle – für die Schulen und die Vereine.
Daniel Marti
Das Projekt ist herausfordernd und es ist der Anfang für kommende Schulprojekte der Gemeinde Wohlen. Die neue Sporthalle Hofmatten wird ein Vorzeigeprojekt. Darüber sind sich alle im Klaren: Verwaltung, Gemeinderat, Planer, Vereine, Schulpflege, Schulleitungen. Und der Neubau ist bitter nötig, um den Bedarf des stetig wachsenden Freiämter Regionalzentrums zu decken. Die neue Sporthalle wird nahtlos an die bestehende Dreifachhalle gebaut. Auf der gleichen Ebene sind dann sechs Einheiten für Schule und Vereine zugänglich, Ein solches Raumangebot sucht nach Vergleichen im ganzen Kanton. Die neue Sporthalle Hofmatten werde in Zukunft zu einem Magnet, betont der verantwortliche Gemeinderat Thomas Burkard. «Nun wird dieses Projekt fassbar.» Und es freue ihn, nun beobachten zu können, wie dieses Projekt realisiert wird.
Als Startschuss zu den Bautätigkeiten wurde kein Spatenstich gewählt. Sondern eine symbolträchtige Baumpflanzung. Zwei Eichen erinnern künftig an diesen bedeutungsvollen Akt. Ein Baum bedeutet gemäss dem verantwortlichen Architekten, Urs Müller, Wachstum und Lebenskraft. Auch das passt zur neuen Sport- und Schulstätte. «Sagt es allen weiter, dass hier etwas Positives entsteht», so Gemeinderat Thomas Burkard zu allen Beteiligten. Dies habe auch für die kommenden Projekte im Schulbereich seine Gültigkeit. Damit machte er schon mal ein bisschen Werbung für das Grossprojekt Schulzentrum Halde, das mit der Sporthalle Hofmatten verbunden ist.
Mit Ausstrahlung und Schub
Neue Sporthalle Hofmatten: Baumpflanzung anstatt Spatenstich symbolisiert den Baustart
Zwei Eichen stehen als Symbol. Für den Baustart der neuen Sporthalle Hofmatten und für eine Aufbruchstimmung. Wohlen setzt das nächste Grossprojekt um. Der Gesamtanlage wird eine nationale Ausstrahlung prognostiziert.
Daniel Marti
«Der Terminplan ist ehrgeizig», sagt Thomas Burkard, verantwortlicher Gemeinderat für den Bau der neuen Sporthalle Hofmatten. Denn Mitte August 2022 soll die neue Dreifachhalle betriebsbereit sein. Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass der symbolische Baustart mit Baulärm begleitet wurde. Während Behörden, Vertreter von Planer und Schule den feierlichen Moment mit Genugtuung genossen haben, gingen nebenan die Abbrucharbeiten weiter. Bei der ehemaligen Entsorgungsstelle werden die alten Bauten abgerissen. Es wird Platz geschaffen für Neues. Eben für die neue Sporthalle Hofmatten, sie soll ein Prunkstück werden, zusammen mit der bestehenden Turnhalle praktisch eine Sechsfachhalle sein. Dies sei einzigartig im Kanton Aargau, wurde im politischen Prozess schon mehrfach betont.
Intensive Arbeit vom Volk belohnt
Und der Bau einer solchen einzigartigen Sportstätte soll auch gebührend gestartet werden. Der Spatenstich von gestern Donnerstag war ein symbolischer Auftakt. Zwei Eichen wurden gepflanzt anstatt Löcher in den Boden gebuddelt. Thomas Burkard freute sich über diesen symbolischen Akt. «Zwei Jahre mit intensiver Projektierungsarbeit liegen hinter uns», so Burkard. Und im vergangenen September stimmte das Volk dem Projekt, das knapp über 16 Millionen Franken kostet, zu.
Die Diskussionen, ob Zwei- oder Dreifachhalle, wurden zwar vor drei Jahren noch geführt. «Aber durch das rasante Wachstum der Gemeinde ist zwingend eine neue Dreifachhalle nötig», so Burkard, auch das Stimmvolk habe das so gesehen. «Nun ist es einfach schön zu sehen, wie durch den Abbruch der alten Entsorgungsstelle ein grosser Platz entsteht.»
Als nächster Schritt werden dann die Arbeiten an den Verkehrswegen in Angriff genommen. «Es braucht eine klare Trennung des Bauverkehrs, darauf sind die Schülerinnen und Schüler angewiesen.» Und erst nach dem Abbruch der alten Kletterhalle kann dann mit dem Neubau gestartet werden.
Mit dem offiziellen Baustart und der Pianzung der beiden Eichen «wird mit dem heutigen Tag ein erster Meilenstein erreicht», hielt Gemeinderat Burkard fest. Damit wird auch der Wunsch der Schule Wohlen nach einer räumlichen Entwicklung erfüllt.
Schub für weitere Projekte im Schulbereich
Die Projekte Sporthalle Hofmatten und Schulzentrum Halde sind miteinander verbunden. Mit dem Abbruch der alten Turnhalle wird auf dem Areal Halde Platz geschaffen. Und auch das Parkplatzproblem des Schulzentrums Halde wird mit der unterirdischen Parkierung bei der neuen Sporthalle gelöst. Mit dem Baustart geht auch der Wunsch der Sportvereine und des Handwerkerund Gewerbevereins in Erfüllung. Auch die benötigen dringend mehr Platz. «Künftig werden hier überregionale und nationale Wettkämpfe möglich sein. Das ist ein Projekt mit guter Ausstrahlung», betonte Gemeinderat Thomas Burkard, «und das gibt auch Schub für weitere Projekte, die im Schulbereich auf die Gemeinde Wohlen zukommen werden».
Wachstum und Lebenskraft
Auch die Generalplaner mit Architekt Urs Müller an der Spitze haben grosse Freude an der Baumpflanzung. So gross, dass sie die beiden Eichen der Gemeinde als Geschenk überreichten. Schöne Geste. «Ein Baum steht für Wachstum, auch für menschliches Wachstum», so Müller. «Auch die Gemeinde wächst und braucht Räumlichkeiten», darum sei die Symbolik, die von der Baumpflanzung ausgeht, doch treffend.
«Ein Baum steht auch für Lebenskraft und Verbundenheit», so Urs Müller weiter. Und dies sei bei allen Beteiligten rund um das Projekt Sporthalle spürbar gewesen. Und all das habe dazu geführt, «dass wir das Vertrauen von der Bevölkerung bekommen haben. Die sagte mit der Zustimmung an der Urne: Wir machen diesen Schritt.»
Urs Müller versicherte allen Vertretern von Schule, Verwaltung und Gemeinderat, dass bei der Hofmatten-Anlage nun etwas Tolles entstehen werde. «Und mein Gefühl sagt mir: Das kommt gut.»





