Feierliche Wiedereröffnung der Pfarrkirche St. Nikolaus in Waltenschwil
Rechtzeitig zur Adventszeit wurden die Sanierungsarbeiten an der römisch-katholischen Kirche fertiggestellt. Der Innenraum des Gotteshauses musste vom Pilzbefall gesäubert werden. Rund ...
Feierliche Wiedereröffnung der Pfarrkirche St. Nikolaus in Waltenschwil
Rechtzeitig zur Adventszeit wurden die Sanierungsarbeiten an der römisch-katholischen Kirche fertiggestellt. Der Innenraum des Gotteshauses musste vom Pilzbefall gesäubert werden. Rund 300 Kirchgänger erfreuten sich am Sonntag an der gelungenen Rennovation.
Sabrina Salm
Eine grosse Schar von Pfarreiangehörigen wartete erwartungsvoll auf die Wiedereröffnung der Pfarrkirche unter der musikalischen Begleitung der Musikgesellschaft. Am Sonntag um 10.30 Uhr wurden die Türen zur Pfarrkirche nach einem Segensgebet von Pater Solomon zum ersten Gottesdienst nach der rund fünfmonatigen Innensanierung feierlich geöffnet.
Von Juni bis Ende Oktober wurden in der 180 Jahre alten Kirche die Wände gestrichen, die ganze Elektronik erneuert und die Beleuchtung auf dimmbare LED umgerüstet. Weiter wurden die Bilder und Statuen aufgefrischt. Und natürlich wurde geputzt. «Der Kircheninnenraum wurde sozusagen komplett heruntergewaschen», erzählt Renato Widmer, Präsident der Kirchenpflege. Die Restauration erfolgte in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege. Die Gemeinde Waltenschwil besitzt in der Pfarrkirche ihr wichtigstes Baudenkmal.
Die letzte Innenrenovation ist 45 Jahre her
Die letzte Auffrischung in der Kirche wurde 1972 umgesetzt. Die letzte grosse Reinigung war 2005. Nun war es höchste Zeit, erneut eine Innensanierung vorzunehmen. Denn die Temperaturschwankungen haben zu einem Pilzbefall geführt. «Das Raumklima stimmte nicht», erklärt Renato Widmer. Von montags bis freitags war die Kirche ungeheizt und am Wochenende wurde die Heizung aufgedreht. Neu soll die Kirche eine konstante Temperatur aufweisen. Während den Sanierungsarbeiten sei zum Glück nichts Aussergewöhnliches vorgefallen. «Wir können jetzt schon sagen, dass wir im Rahmen des bewilligten Kredits abschliessen können», freut sich Widmer. Auf 660 000 Franken beläuft sich die Gesamtsumme. Abzüglich je 80 000 Franken, die die kantonale Denkmalpflege und der Bund übernehmen, bleibt für die Kirchgemeinde eine halbe Million Franken übrig.
Gutes Essen und Gesang
Die Sanierung wurde als gelungenes Werk gelobt, erzählt Renato Widmer. «Vor allem der nun wieder strahlend helle Innenraum und die restaurierten Statuen und Bilder beeindruckten die rund 300 Kirchgänger.» Die Kirchenpflege lud anschliessend an den Wiedereröffnungsgottesdienst alle zu Risotto, Spiessbraten und einem grossen Kuchenbuffet in die Bannegghalle ein, wo sie abermals von der Musikgesellschaft mit beschwingten Klängen empfangen wurden. Rund 250 Gäste genossen neben dem leiblichen Wohl auch die musikalische Darbietung des Familienchors und liessen sich zum Mitsingen der Adventslieder animieren.