Am Weihnachtsmarkt der Schule Boswil zeigten die Schülerinnen und Schüler ihre kreative Seite
Ob aus Holz, aus Beton oder Genähtes. Die Klassen der Primarschule und der Oberstufe Boswil boten den vielen Besuchern am Weihnachtsmarkt eine breite Palette an ...
Am Weihnachtsmarkt der Schule Boswil zeigten die Schülerinnen und Schüler ihre kreative Seite
Ob aus Holz, aus Beton oder Genähtes. Die Klassen der Primarschule und der Oberstufe Boswil boten den vielen Besuchern am Weihnachtsmarkt eine breite Palette an möglichen Weihnachtsgeschenken.
Annemarie Keusch
Alle zwei Jahre organisiert die Schule Boswil einen Weihnachtsmarkt. Und das ganze Dorf kommt. Die Turnhalle und das Foyer werden für einen Abend in einen vorweihnachtlichen Bummel verwandelt. Die ganze Schule, alle Klassen machen mit. Die einen verzieren Einkaufstaschen und preisen diese an, andere machen aus einfachen Holzstücken einen Kerzenständer. Die Grössten formen Tonkugeln, die mit Kerzen ausgeleuchtet werden, und kreative Tannenbäume aus Holz. Die Kleinsten verzieren Zündholzschachteln. Wie immer: Selbstgebasteltes kommt bestens an – und nicht nur bei den Eltern und Grosseltern.
Judith Karch, Fabienne Bättig (beide Primarlehrerinnen), Irene Wiederkehr (Textiles Werken) und Slobodanka Periz (Fachlehrerin an der Oberstufe) formten das OK und alle Schülerinnen und Schüler leisteten ihre Einsätze. Um mit Tannästen den Marktstand schön zu dekorieren, nahmen einige gar triefend nasse Kleider in Kauf, andere standen den ganzen Abend hinter dem Grillstand. Ein beliebtes Accessoire sind nach wie vor die roten Santa-Claus-Mützen, fast hinter jedem Stand blinkten sie hervor. Aber nicht nur von der kreativen Seite her hatte der Markt ganz vieles zu bieten. Auch die Musikschule leistete mit verschiedenen Darbietungen ihren Beitrag. Und in der Turnhalle und im Foyer waren Tische aufgestellt, an denen sich die Besucherinnen und Besucher verköstigen lassen konnten. Vom Dauerbrenner Glühwein für die Erwachsenen (natürlich nicht von Schülern, sondern von der Schulpflege verkauft) bis zu Lebkuchen für alle – alles, was kulinarisch zum Advent gehört, wurde geboten.
Für OK-Mitglied Judith Karch war der Markt ein voller Erfolg. «Alle Teilnehmenden waren sehr motiviert, präsentierten vielseitige Arbeiten. Von den Besuchern wurde viel Lob an uns getragen», sagt sie. Dabei wirtschaften die Klassen nicht in ihre eigene Kasse, der Gewinn wird gespendet. «Es geht darum, die Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren. Sie sollen wissen, dass es auch Menschen gibt, die in anderen Verhältnissen leben. Es ist der weihnachtliche und soziale Gedanke des Spendens, der sehr wichtig ist», betont Judith Karch. Die Hälfte der Einnahmen geht an den gemeinnützigen Verein «SUPPORT».