Neben den Bühnen war am Raiffeisen-Fest viel zu erleben
Wer an den drei Tagen des 100-Jahr-Jubiläums der Raiffeisen Kelleramt-Albis nichts verpassen wollte, musste ständig den Ort wechseln. Für die mehrere Tausend Besucher gab es viel zu ...
Neben den Bühnen war am Raiffeisen-Fest viel zu erleben
Wer an den drei Tagen des 100-Jahr-Jubiläums der Raiffeisen Kelleramt-Albis nichts verpassen wollte, musste ständig den Ort wechseln. Für die mehrere Tausend Besucher gab es viel zu entdecken.
Roger Wetli
Lust auf einen Spaziergang im Irrgarten oder auf eine Kletterpartie? Oder doch eher geschichtliches Erleben oder sich schminken lassen? Kinder und Erwachsene kamen am letzten Wochenende voll auf ihre Kosten. «Am Freitag nahmen 85 Personen am Jassturnier teil», weiss Bankleiter André Bächinger. «Das waren deutlich mehr, als wir erwartet hatten.» Er und seine Bank wollten an ihrem Fest nicht ins Zentrum rücken. Trotzdem gab es im «Raiffeisenhaus» in der Mehrzweckhalle viel über die Bank zu erfahren. Dort wurde auch die Geschichte der Bank mit Tafeln und Exponaten aufgearbeitet und es konnten viele Fragen gestellt werden.
Ein spezielles Gefühl
Während der drei Tage gab es auf der Bühne im Festzelt von Zeit zu Zeit fünf- bis zehnminütige Interviews. Bei einem wurde Bächinger selber auf die Bühne geholt. Zusammen mit Guido Grod und Bruno Hagenbuch präsentierte er 50 Jahre Leitung dieser Bank. «Es war ein spezielles Gefühl, mit diesen Leuten auf der Bühne zu stehen», ist der heutige Bankleiter ergriffen. Moderator Lukas Studer entlockte den dreien einige pointierte Aussagen. Das Festzelt fasste rund 1200 Personen. Es war zu dieser Zeit bis auf den letzten Platz besetzt, da alle auf den Auftritt von Peach Weber warteten. Dieser strapazierte danach die Lachmuskeln des Publikums, die allerdings zuerst ein wenig warm werden mussten.
Kurzfristiger Ersatz
Bei Weber waren auch viele Kinder im Zelt. Für diese wurde an den drei Tagen sehr viel geboten. Ein Ballonkünstler zauberte allerlei Tiere, die er dem Nachwuchs schenkte. Da Kinderliedermacher Ueli Schmezer kurzfristig ausfiel, wurde rasch das Trio «Pfote mampft Quark» engagiert. Es spielte für die Kinder frei improvisierte Musik. Für die meisten Erwachsenen standen die Begegnungen mit Nachbarn, Vereinsmitgliedern und Freunden im Zentrum des Festes. Wenn sie dann wieder den Platz wechselten, trafen sie unweigerlich auf weitere Bekannte. «Die Festbesucher waren ständig in Bewegung», freut sich Bächinger.
Rundum zufrieden
Als Folge des weitläufigen Festgeländes waren auf einigen Plätzen auch mal eher wenig Leute zu sehen. «Für uns ist das Fest genauso geworden, wie wir es erhofft hatten», ist der Bankleiter glücklich. «Wir würden es genauso wieder in diesem Rahmen machen. Es sind viele Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Kellerund dem Knonaueramt gekommen. Das hatten wir uns so gewünscht.»