Erfolgreiches Jahreskonzert der Musikschule Stetten-Künten
26 Schülerinnen und Schüler zeigten in der Turnhalle Künten ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm. Musiklehrer Beni Kula wurde für sein 25-jähriges Wirken ...
Erfolgreiches Jahreskonzert der Musikschule Stetten-Künten
26 Schülerinnen und Schüler zeigten in der Turnhalle Künten ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm. Musiklehrer Beni Kula wurde für sein 25-jähriges Wirken geehrt.
Roger Wetli
«Ich möchte heute auf Ansagen verzichten und die Musik sprechen lassen», verkündete Musikschulleiterin Christina Schüpbach zu Beginn des einstündigen Vortrags. Das sonnige Wetter lockte nur wenig Eltern und Grosseltern in die Turnhalle. «Dafür kamen sehr viele an die Instrumentenvorstellung am Morgen», wusste Schüpbach. Die Schüler liessen sich von dieser eher spärlichen Kulisse nicht beeindrucken und spielten engagiert ihre lang geübten Stücke.
Durchhaltewillen bewiesen
Der Vortrag bestand aus aktuellen, traditionellen und klassischen Liedern. Auch die Länge der Vorträge variierte stark. Kurze Stücke präsentierten Anda Cranganu Cretu und Leona Moser an den Gitarren und Verena Anich an der Klarinette. Kräftigen Applaus erntete Anja Müller an der Querflöte. Sie spielte zusammen mit ihrer Lehrerin Daniela Ackermann Melodien aus der «Zauberflöte» und Wolfgang Amadeus Mozart. Durchhaltewillen bewies Ronja Weber am Cello. Nach anfänglichen Schwierigkeiten klang ihr «alter ungarischer Tanz» flüssig und sicher. Diese Eigenschaften zeigten auch andere Schüler. Trotz einzelnen vertippten Noten gab keiner auf.
Sehr flexibel gewesen
Vollen Klang hatte die Blockflöten-Lehrerin Cheyenne Häni mit ihren sechs Musikschülerin. Ihr «Prélude» von Marc-Antoine Charpentier entpuppte sich als längeres ruhiges Zusammenspiel. An der Violine überzeugten Alexandra Meier und Joel Bühlmann zuerst einzeln und dann gemeinsam. Sari Dietrich spielte mit ihrer Kindergitarre zusammen mit ihrer Lehrerin Simona Sornig drei Stücke von Beethoven und Mozart.
«Du setzt dich seit 25 Jahren für die Musikschule ein», ehrte Christina Schüpbach den Musiklehrer Beni Kula. «Diesen Sommer gehst du in Pension.» Kula sei immer sehr flexibel gewesen und auch mal für eine einzige Lektion zur Musikschule gefahren.
Den Schülerinnen, Schülern und Musiklehrern schenkte Christina Schüpbach «Spitzbuben» und «Spitzmeitli», auf denen ein lachendes Gesicht zu sehen ist. «Es soll euch an die Freude erinnern, die ihr beim Musizieren habt und die ihr mit euren Klängen euren Zuhörern bereitet.» Dass diese Lebensfreude im Saal angekommen war, bewies der grosse Schlussapplaus des Publikums, als alle Beteiligten nochmals auf die Bühne stiegen.