Den Höhepunkt zelebriert
05.03.2019 WohlenSchaulaufen des Eislaufclubs Wohlen
Das Schaulaufen bleibt auch auf der neuen Eisbahn der Höhepunkt des Jahres für den Eislaufclub Wohlen. Die Premiere ist gelungen.
Neue Eisbahn, neues Glück. Der Eislaufclub ...
Schaulaufen des Eislaufclubs Wohlen
Das Schaulaufen bleibt auch auf der neuen Eisbahn der Höhepunkt des Jahres für den Eislaufclub Wohlen. Die Premiere ist gelungen.
Neue Eisbahn, neues Glück. Der Eislaufclub Wohlen führte das Schaulaufen zum ersten Mal in seiner neuen Heimstätte durch. Wegen der Fasnacht fand der Anlass am Freitag statt am Sonntagnachmittag statt. Der Anlass war dennoch ein Erfolg. Rund 180 Kinder waren beteiligt und rund 500 Zuschauer sahen dem Schaulaufen zu. Das stimmt die Veranstalter positiv. --red
Die Wundertüte
Schaulaufen: Gegen 180 Kids erleben die Premiere im neuen Schüwo-Park
Alles war neu: das Eisfeld, die Zuschauerränge, das Dach über dem Kopf. Der Jahreshöhepunkt des Eislaufclubs Wohlen fand zum ersten Mal in der Eishalle statt. Etwas Wehmut ist noch da, doch Zuversicht auch. Und die vielen Zuschauer stimmen positiv für die kommenden Jahre.
Simon Huwiler
Schaulaufen im Schüwo-Park. Das ist neu, anders und eine Premiere. «Eine Wundertüte. Schauen wir mal, was wir aus ihr herausziehen können», lächelt Renate Leuthold kurz vor Beginn des Events. Das Schaulaufen 2019 war auch für die Trainerin des Eislaufclubs Wohlen speziell. Sie, die über 40 Jahre mit dabei ist, Jahr für Jahr Vorstellung um Vorstellung konzipiert. Sie, die die alte Eisbahn seit der Eröffnung ihr Zuhause nannte.
Für einmal ohne Sonnenschein
Zusammen mit Laura Pascolin und Richard Furrer war Renate Leuthold auch dieses Jahr für die Choreografie zuständig. Die 1. Sternli eröffnen das Schaulaufen. Unter dem Motto «New Steps» schwirren sie als Biene Maja verkleidet über die blitzblanke Eisfläche. Natürlich dürfen auch die drei anderen Sternli nicht fehlen – bunt, ideenreich, vielfältig präsentieren sie sich.
Und dennoch ist bei der Premiere im Schüwo-Park einiges anders als sonst. Nicht nur der Austragungsort. Das Schaulaufen fand nicht an einem strahlenden Sonntagnachmittag statt, sondern an einem Freitag. Und ein Blick ins Programm zeigt: Die Einzelauftritte sind rarer. Der Grund ist schnell gefunden. «Es ist Fasnachtszeit, da ist es von Haus aus schwierig. Denn Fasnachtsumzüge finden an den Sonntagen statt», sagt Renate Leuthold. «Und wir wussten, dass die Eisbahn nach unserem Auftritt durch die Eishockeyaner besetzt ist», ergänzt der Präsident des Eislaufclubs Wohlen, Rodolfo Leuthold. So war für einmal alles ein wenig kompakter.
Leuthold: «Gutes Eis. Gute Verwaltung. Guter Start.»
Und es ist eben auch ein Herantasten. Der Club wollte erst mal sehen, wie das so läuft an diesem neuen Ort. Die gegen 500 Zuschauer liessen allfällige Zweifel schnell verfliegen – die Premiere war ein Erfolg, die «Wundertüte» hielt nur positive Überraschungen bereit. Ganz im Sinne des Präsidenten. «Gutes Eis. Gute Verwaltung. Guter Start», bringt er es auf den Punkt. «Wir arbeiten den Winter hindurch auf diesen Grossanlass hin. Da ist es wichtig, dass wir als Höhepunkt etwas bieten.»
Mehr Training, aber weniger Atmosphäre
Wie kamen die eigentlichen Stars dieses Abends mit der neuen Eishalle zurecht? «Hier können wir mehr trainieren, aber die Stimmung ist schon nicht mehr dieselbe», tönte es von verschiedenen Seiten. Dass die Halle zweifellos ihre Vorteile hat, kam den Läuferinnen und Läufern bereits entgegen. Der zwischenzeitliche Regen störte niemanden. «Heute waren wir froh ums Dach. So müssen wir nicht mehr mit fünf Zentimeter Wasser oder einer Schneeschicht auf dem Eis fahren. Denn das haben wir alles schon erlebt», sagt Anina Stoll. Und ergänzt dann doch etwas wehmütig: «Es war cool, aber die Sonne fehlte halt schon ein wenig.»
«Viele vermissen die alte Eisbahn. Aber wir sind hier gut aufgehoben. Nach so vielen Jahren ist das ein anderes Gefühl hier. Jetzt haben wir die Saison hinter uns und erste Erfahrungswerte. Aus unserer Sicht ist es gut gelaufen», sagt Trainerin Leuthold sichtlich erleichtert nach der Premiere in der neuen Eishalle und lächelt: «Ja, diese Wundertüte würde ich wieder kaufen.»







