Fischbach-Göslikon: Turnverein weihte neue Fahne ein und zeigte gleich sein Können
«Eine Vereinsfahne ist mehr als ein Stück Stoff an einer Stange», sagte Präsident Don Häusermann. Sie widerspiegle die Werte des Vereins: ...
Fischbach-Göslikon: Turnverein weihte neue Fahne ein und zeigte gleich sein Können
«Eine Vereinsfahne ist mehr als ein Stück Stoff an einer Stange», sagte Präsident Don Häusermann. Sie widerspiegle die Werte des Vereins: Stolz, Freude, Anerkennung.
Erika Obrist
Wie ist Fischbach-Göslikon zu seinem Wappen gekommen? Der Turnverein ist «schuld». Zum Teil jedenfalls. Gegründet vor über hundert Jahren, wollte der Verein im 1938 eine Fahne anschaffen. Das Dorfwappen sollte enthalten sein, weil der Verein fest in Fi-Gö verankert ist. Doch es gab noch kein Dorfwappen, wie Vereinspräsident Don Häusermann bei der Fahnenweihe zurückblickte. Also setzten sich Gemeinderat, Turner und Fahnenhersteller an einen Tisch und entwickelten ein Dorfwappen – damit der Verein eine Fahne anschaffen konnte.
Zusammenhalt von Jung und Alt
Die zweite Fahne aus dem Jahr 1980 hat schon viel erlebt. Sie ist den Turnern an vielen Wettkämpfen vorangegangen. Aber sie ist nicht mehr allzu fit und weist Löcher auf. Am letzten Sonntag hat der Turnverein im Rahmen des Dorf- und Jugendfestes seine neue eingeweiht. Angeführt von der Trychlergruppe Rottenschwil und begleitet von Gotte Andrea Stutz und Götti Stefan Keller sowie von Turnern zogen alte und neue Fahne auf den Festplatz ein. «Die Fahne symbolisiert den Stolz und den Zusammenhalt von Jung und Alt, den wir Turner haben», sagte Präsident Don Häusermann. Der höchste Wert jedoch sei die Freude. Die Freude am Turnen; die Freude, an Wettkämpfen die gesteckten Ziele zu erreichen; die Freude, zusammen die Geselligkeit zu geniessen.
Gelungene Darbietungen
Anschliessend zeigten Teile der Turnfamilie auf und vor der Bühne im Festgelände ihr Können. Die Aktiven des Turnvereins glänzten mit ihrer Darbietung an den Barren, die grossen Mädchen an den Stufenbarren. Der Damenturnverein tanzte derart gut, dass dem Publikum noch heisser wurde. Es wurde viel geklatscht und gelacht während den Aufführungen.