Aaron Parks und Will Vinson im Caspar-Wolf-Saal
Seit 24 Jahren prägt «Musig im Pflegidach» die Konzertlandschaft im Aargau. Im stimmungsvollen Dachsaal der Pflegi hat die Reihe ein treues Publikum gefunden. Einmal im Jahr aber zieht sie um. Diesmal finden ...
Aaron Parks und Will Vinson im Caspar-Wolf-Saal
Seit 24 Jahren prägt «Musig im Pflegidach» die Konzertlandschaft im Aargau. Im stimmungsvollen Dachsaal der Pflegi hat die Reihe ein treues Publikum gefunden. Einmal im Jahr aber zieht sie um. Diesmal finden am Freitag, 16., Samstag, 17., und Sonntag, 18. Januar, jeweils 20.30 Uhr, spezielle Konzerte statt.
Dann wird der Caspar-Wolf-Saal zum Schauplatz eines besonderen Wochenendes. Der preisgekrönte Raum mit seiner klaren Architektur und feinen Akustik bietet die ideale Bühne für Begegnungen, die mehr sind als Konzerte. Am kommenden Wochenende steht ein solches Ereignis bevor: Aaron Parks und Will Vinson, zwei der markantesten Musiker ihrer Generation, treffen im intimen Rahmen auf ihr Publikum – ein musikalischer Dialog auf Augenhöhe.
Das Wunderkind aus Seattle
Aaron Parks, aus Seattle stammend, war ein Wunderkind am Klavier. Schon mit 18 spielte er im Ensemble von Terence Blanchard, später veröffentlichte er Alben, die weltweit Beachtung fanden. Sein Spiel verbindet melodische Wärme mit struktureller Klarheit – immer erzählerisch, nie bloss virtuos. Parks gilt als Musiker, der Räume öffnet: für Stille, Farben, unerwartete Wendungen.
Will Vinson, in London geboren und seit vielen Jahren in New York zu Hause, bewegt sich mühelos zwischen stilistischer Präzision und emotionaler Offenheit. Er arbeitete mit Künstlern wie Gonzalo Rubalcaba, Chris Potter und Rufus Wainwright, leitet eigene Formationen und komponiert Musik, die harmonische Raffinesse mit lyrischer Kraft verbindet. Sein Ton ist unverwechselbar – elegant, konzentriert, eindringlich.
Gleiche Sprache, unterschiedliche Akzente
Die beiden verbindet eine lange Freundschaft und eine seltene musikalische Chemie. Sie sprechen dieselbe Sprache, aber mit unterschiedlichen Akzenten: Parks’ poetische Linien und Vinsons klare Konturen treffen sich im offenen Austausch, im Moment des Zuhörens und Antwortens.
Im Caspar-Wolf-Saal, wo das Publikum im Kreis um die Musiker sitzt, wird dieser Dialog besonders unmittelbar. Jede Geste, jeder Atemzug, jede Stille wird Teil des gemeinsamen Erlebens. Ein Wochenende, das nicht auf Spektakel setzt, sondern auf Tiefe – Musik pur, konzentriert und berührend. Ein Erlebnis, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte: drei Abende voller Poesie, Leidenschaft und musikalischer Perfektion.
Die aussergewöhnlichen Konzerte beginnen jeden Abend um 20.30 Uhr und dauern etwa 60 Minuten. Wer den Abend noch intensiver, auch ausgehend vom Gaumen, ganz und gar geniessen möchte, kann ihn mit einem Dreigangmenü aus der Küche des Restaurants Adler im Hotel Caspar beginnen. --red
Weitere Infos und Tickets: www.murikultur.ch.