Roman Bögli erhält für sein Masterstudium ein Stipendium
19 800 Franken und die Möglichkeit, an den Netzwerkanlässen des Werner-Siemens-Programms teilzunehmen, bekommt der Zufiker Roman Bögli von der Werner Siemens-Stiftung. Für ihn ...
Roman Bögli erhält für sein Masterstudium ein Stipendium
19 800 Franken und die Möglichkeit, an den Netzwerkanlässen des Werner-Siemens-Programms teilzunehmen, bekommt der Zufiker Roman Bögli von der Werner Siemens-Stiftung. Für ihn bedeutet das Stipendium eine deutliche Entlastung.
«Konkret erlaubt mir das ‹Werner Siemens Fellowship›, mich erstmals vollzeitig auf das Studium und die im Rahmen meiner Masterthesis betriebenen Forschung zu fokussieren. Bislang bestritt ich meinen akademischen Werdegang stets berufsbegleitend», freut sich Roman Bögli. «In erster Linie kann ich damit meinen Lebensunterhalt während des Vollzeitstudiums finanzieren. Den Rest werde ich sparen.» Der Zufiker studiert an der Ostschweizer Fachhochschule «Computer Science» und wird seine Masterarbeit am IBM Research Zürich Lab absolvieren.
Mit einer KV-Lehre gestartet
Ursprünglich absolvierte der heute 28-Jährige eine kaufmännische Lehre und arbeitete danach bei einer IT-Firma in der Entwicklung von Software. Berufsbegleitend machte er einen Bachelorstudiengang in Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Nordwestschweiz und am British Columbia Institute of Technology in Vancouver. Sein aktuelles Masterstudium widmet er dem Schwerpunkt Cybersicherheit. Bald wird er an neuen transparenten und Privatsphäre-schützenden Protokollen für digitale Vermögenswerte forschen.
Daneben unterrichtete Roman Bögli bisher Informatikthemen an Berufsschulen und interessiert sich in seiner Freizeit für dezentrale, öffentlich zugängliche Informationstechnologien.
Noch kein Garant für Top-Stelle
Das Stipendium der Werner Siemens-Stiftung erhalten insgesamt zehn Studenten. Die Stiftung möchte dafür die Studiengänge in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz «MINT», fördern. Sie zeichnet damit herausragende Studierende aus. «Dass ich eines dieser Stipendien erhalte, ist natürlich toll und ich fühle mich geehrt, dass die eigene Leistung in dieser Form anerkannt wird. Gleichzeitig freut es mich, wenn es andere Studierende dazu inspiriert, sich dem MINT-Bereich zu widmen, und ihnen zeigt, dass gute Leistungen honoriert werden können», ist Bögli begeistert.
Er betont, dass diese Auszeichnung aber noch kein Garant für eine spätere Top-Stelle sei. «Letztendlich zählen nach wie vor die Leidenschaft für die Sache sowie der Wille, auch in Zukunft herausragende Leistungen anzustreben», ist sich der Zufiker bewusst. Trotzdem ist sich Roman Bögli sicher, dass eine solche Auszeichnung einen bestimmt von anderen Kandidaten abhebt und Aufmerksamkeit erregt. --rwi