Chregi Hansen, Redaktor.
Es gibt bei der Baubewilligung für das Stach-Projekt zwei Sichtweisen. Die eine: Es ist gut, dass der Gemeinderat in seiner alten Besetzung noch einen Schlussstrich gezogen hat und das Problem nicht einfach seinen ...
Chregi Hansen, Redaktor.
Es gibt bei der Baubewilligung für das Stach-Projekt zwei Sichtweisen. Die eine: Es ist gut, dass der Gemeinderat in seiner alten Besetzung noch einen Schlussstrich gezogen hat und das Problem nicht einfach seinen Nachfolgern überlässt. Die andere: Vielleicht wäre es gut gewesen, wenn neue und bislang unbelastete Personen sich des Themas angenommen hätten. So wirkt die Bewilligung wie ein Schnellschuss kurz vor Torschluss.
Vor allem aber hat der Gemeinderat mit der Bewilligung für viel Unruhe gesorgt. Und das unnötig. Denn das Projekt lässt sich nur dank verschiedenen Ausnahmebewilligungen realisieren. Anrecht auf solche Ausnahmen bestehen per se nicht. Es wäre ein Leichtes gewesen, das Gesuch abzulehnen. Dann hätten die Bauherren allenfalls Beschwerde führen und nachweisen müssen, warum die Ausnahmen Sinn machen. So müssen die betroffenen Einheimischen ihren Kampf gegen das Projekt weiterführen. Einmal mehr gewichtet der Gemeinderat die Interessen Externer höher als diejenigen der eigenen Bevölkerung.