Strom selbst produzieren – lohnt sich das?
24.04.2026 FirmenreportagePhotovoltaik, Batteriespeicher und neue Modelle wie VZEV & LEG
Immer mehr Hausbesitzer überlegen sich, ihren Strom selbst zu produzieren. Gründe dafür gibt es viele: steigende Energiepreise, der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit und ein wachsendes Bewusstsein ...
Photovoltaik, Batteriespeicher und neue Modelle wie VZEV & LEG
Immer mehr Hausbesitzer überlegen sich, ihren Strom selbst zu produzieren. Gründe dafür gibt es viele: steigende Energiepreise, der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit und ein wachsendes Bewusstsein für Nachhaltigkeit.
Mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach lässt sich Sonnenenergie direkt in Strom umwandeln – sauber, leise und direkt vor Ort.
Steigert den Wert der Immobilie
Doch lohnt sich diese Investition wirklich? Grundsätzlich ja. Photovoltaikanlagen sind in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden, während Strompreise langfristig eher steigen. Wer einen Teil seines Strombedarfs selbst deckt, kann seine Stromrechnung spürbar reduzieren. Gleichzeitig steigert eine Solaranlage häufig auch den Wert der Immobilie.
Mit Batteriespeicher kombinieren
Besonders interessant wird die Eigenproduktion von Strom, wenn sie mit einem Batteriespeicher kombiniert wird. Während Photovoltaikanlagen vor allem tagsüber viel Energie produzieren, wird Strom im Haushalt oft morgens und abends benötigt. Ein Batteriespeicher ermöglicht es, den tagsüber erzeugten Strom zu speichern und später zu nutzen. Dadurch steigt der Eigenverbrauch deutlich – und damit auch der wirtschaftliche Nutzen der Anlage.
Solarstrom gemeinsam nutzen
Neben der klassischen Einspeisung ins Stromnetz entstehen aktuell neue Modelle für die Nutzung von lokal produziertem Strom. In der Schweiz gewinnen beispielsweise sogenannte
VZEV (Virtuelle Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch) an Bedeutung. Dabei können mehrere Gebäude ihren Solarstrom gemeinsam nutzen, auch wenn sie nicht direkt am gleichen Hausanschluss hängen. Der lokal produzierte Strom wird innerhalb dieser Gemeinschaft verteilt, bevor er ins öffentliche Netz eingespeist wird.
Ein weiteres Modell ist die sogenannte LEG – die lokale Energiegemeinschaft. Hier schliessen sich Nachbarn oder ganze Quartiere zusammen, um gemeinsam erneuerbare Energie zu produzieren, zu nutzen und teilweise auch zu handeln. Ziel ist es, möglichst viel Energie dort zu verbrauchen, wo sie produziert wird.
Für Hausbesitzer eröffnen diese neuen Modelle zusätzliche Möglichkeiten. Wer eine Solaranlage betreibt, kann seinen Strom nicht nur selbst nutzen, sondern ihn auch innerhalb einer Gemeinschaft weitergeben. Das kann wirtschaftlich attraktiver sein als die klassische Einspeisung ins Netz.
Verschiedene Faktoren
Natürlich hängt die Rentabilität immer von mehreren Faktoren ab: von der Grösse der Anlage, dem eigenen Stromverbrauch, der Dachausrichtung und den lokalen Rahmenbedingungen. Förderprogramme und steuerliche Vorteile können die Investition zusätzlich attraktiver machen.
Nicht nur eine ökologische Entscheidung
Fest steht jedoch: Die Technologie ist ausgereift, die Nachfrage steigt – und die Möglichkeiten werden vielfältiger. Für viele Hausbesitzer ist Strom vom eigenen Dach längst nicht mehr nur eine ökologische Entscheidung, sondern auch eine wirtschaftlich sinnvolle Investition in die Zukunft.
Kostenlose Beratung
Bei Fragen rund um Photovoltaik, Batteriespeicher und Eigenverbrauchsmodelle stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir bieten Ihnen eine kostenlose Beratung und prüfen, welche Lösung für Ihr Haus und Ihren Strombedarf am besten geeignet ist.
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