Starkes Sportjahr, enges Rennen
06.01.2026 SportFreiämter Sportler des Jahres: Ringer und Fussballerin auf dem Podest
Die letzten vier Jahre in Folge war Joel Strebel stets auf dem Podest. Trotz starker Saison verdrängten ihn diesmal drei Newcomer. Das Rennen um die Spitzenränge war eng. Nino Leutert ...
Freiämter Sportler des Jahres: Ringer und Fussballerin auf dem Podest
Die letzten vier Jahre in Folge war Joel Strebel stets auf dem Podest. Trotz starker Saison verdrängten ihn diesmal drei Newcomer. Das Rennen um die Spitzenränge war eng. Nino Leutert und Alayah Pilgrim belegen die Ränge hinter Sieger Alessandro Vogt.
Eigentlich stammt Nino Leutert aus Ottenbach im Kanton Zürich. Doch die Familie Leutert und das Freiamt gehören im Sport eindeutig zusammen. Nino – der mittlerweile ohnehin in Beinwil/Freiamt lebt – und sein Zwillingsbruder Nils sind Aushängeschilder der Freiämter Ringerstaffel. Ihr Vater Marcel war sowohl Ringer als auch Trainer der RS Freiamt. Bei der Wahl zum Sportler des Jahres bewies die Leserschaft ihre Verbundenheit zum WM-Bronze-Gewinner der CISM-Militär-Weltmeisterschaft. Er ist bei den Lesern die unbestrittene Nummer 1 und holte sogar mehr Stimmen als Social-Media-Star Alayah Pilgrim. Der 6. Platz bei der Jury verhinderte seinen Gesamtsieg knapp.
Überzeugend an Grossanlässen
Eng wurde es auch im Kampf um Bronze. Titelverteidiger Joel Strebel, holte in den letzten vier Jahren dreimal den Sieg und einmal den 2. Platz. Auch diesmal war der Schwinger bei der Jury hoch im Kurs. Bei der Leserschaft war die Konkurrenz zu stark. Strebel landete auf dem 5. Rang und auf dem 4. Platz insgesamt. Trotz drittem eidgenössischem Kranz, zum ersten Mal seit 2019 unter den Nominierten, aber am Ende nicht unter den Top 3. Pilgrim konnte sich zwar nicht gegen Leutert durchsetzen, erhielt aber genügend Stimmen, um den 2. Platz bei den Lesern und den 3. Platz insgesamt zu erreichen. Auch hier entschieden nur wenige Prozentpunkte. Die Murianerinnen Pilgrim und Julia Stierli waren die Freiämter Gesichter bei der Heim-EM im Frauenfussball. Stierli, seit 2017 Dauergast bei der Wahl und Drittplatzierte 2023, musste diesmal ihrer Teamkollegin und Newcomerin den Vortritt lassen.
Das enge Rennen zeigt, dass es ein starkes Freiämter Sportjahr war. Niemand hob sich so deutlich vom restlichen Feld ab, dass ein klarer Favorit erkennbar war. Stattdessen gab es mehrere Kandidaten, die zu Recht um die vordersten Plätze kämpften. --jl
Sieger der Wahl seit 1988
Die Wahl zum Freiämter Sportler des Jahres wird seit 1988 von dieser Zeitung durchgeführt. Nachfolgend die bisherigen Sieger:
1988: Christoph und Andy Hüsser, Motocross. 1989: Andy Hug, Karate. 1990: Beatrice Küng, Siebenkampf. 1991: Barbara Schenker, Siebenkampf. 1992: Andy Hug, Karate. 1993: Daniel Taubert, Militärischer Fünfkampf. 1994: Guido Meier, Karate. 1995: Ernst Vock, Laufsport. 1996: Leonz Küng, Ringen. 1997: Rocco Cipriano, Kickboxen. 1998: Stefan Strebel, Schwingen. 1999: Frank Koch, Handball. 2000: Nicole Weist, Schwimmen. 2001: Debora Lavagnolo, Leichtathletik. 2002: Viviane Käser, Eiskunstlauf. 2003: Rocco Cipriano, Kickboxen. 2004: Reto Bucher, Ringen. 2005: Rocco Cipriano, Kickboxen. 2006: Sengül Güzel, Kickboxen. 2007: Rocco Cipriano, Kickboxen. 2008: Urs Huber, Mountainbike. 2009: Monika Lehmann, Triathlon. 2010: Fabio Caduff, Snowboard. 2011: Markus Joho, Laufsport. 2012: Antonio Lo Prete, Kickboxen. 2013: Goran Karanovic, Fussball. 2014: Randy Vock, Ringen. 2015: Alban Pnishi, Fussball. 2016: Sascha Rudi, Handball. 2017: Kevin Huser, Sportklettern. 2018: Roy Cipriano, Kickboxen. 2019: Andreas Döbeli, Schwingen. 2020: keine Wahl wegen Corona. 2021: Joel Strebel, Schwingen. 2022: Joel Strebel, Schwingen. 2023: Roy Cipriano, Kickboxen. 2024: Joel Strebel, Schwingen. Die aktuelle Wahl 2025: Alessandro Vogt, Fussball.
Die Rekordsieger
4 Titel: Rocco Cipriano, Kickboxen.
3 Titel: Joel Strebel, Schwingen.
2 Titel: Andy Hug, Karate.
2 Titel: Roy Cipriano, Kickboxen.
1 Titel: restliche Gewinner.



