Grüsse aus dem Schnee
30.01.2026 Schule, Wohlen, JugendLagerberichte der Schule Wohlen
Rund 200 Schülerinnen und Schüler geniessen zurzeit ihre Sportferien in den Bündner Bergen. Wiederum führt die Schule Wohlen fünf Lager durch, drei klassische Schneesportlager für Ski- und Snowboardfahrende in Scuol, ...
Lagerberichte der Schule Wohlen
Rund 200 Schülerinnen und Schüler geniessen zurzeit ihre Sportferien in den Bündner Bergen. Wiederum führt die Schule Wohlen fünf Lager durch, drei klassische Schneesportlager für Ski- und Snowboardfahrende in Scuol, Lenzerheide und Sedrun. Und zwei Schneelager in Tran und Tschierv, wo Spiel, Spass und der Bau von Iglus und Schneeskulpturen im Vordergrund stehen. Morgen Samstag, 31. Januar, kehren die Schüler wieder zurück. --red
Ausserirdische Schnee-Erfahrung
Schneelagerbericht der Schule Wohlen aus dem bündnerischen Trans
In Trans sind fremde Astronauten abgestürzt. Nun bauen die Jugendlichen ein neues Weltallgefährt und müssen sich dabei auch noch gegen die ständigen Sabotageversuche aus den eigenen Reihen verteidigen. Da ist für Action gesorgt.
Eine Woche voller Schnee, Sonne und kreativer Energie erlebten die Wohler Schülerinnen und Schüler oberhalb von Trans im Kanton Graubünden. Inspiriert vom beliebten Videospiel «among us» mussten die Jugendlichen ein Raumschiff aus Schnee bauen, ohne sich dabei von den Verrätern in der Gruppe sabotieren zu lassen.
Schwitzen in der selbst gebauten Sauna
Und plötzlich stehen da zwei Astronauten vor den Wohler Schulklassen. Nach dem Absturz ihres Raumschiffs sind die unfreiwilligen ausserirdischen Besucher in den Bündner Bergen gefangen und auf Hilfe angewiesen. Die 24 Schülerinnen und Schüler beschlossen deshalb, ein neues Raumschiff zu bauen. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass nicht alle Astronauten dem Projekt wohlgesinnt waren. Da einige Raumfahrerinnen die Rolle der Verräter zugelost bekamen, mussten die Jugendlichen also nicht nur ein neues Weltallgefährt bauen, sondern sich auch noch gegen die ständigen Sabotageversuche verteidigen.
Eine Aufgabe, der die Gruppe aber mehr als gewachsen war, und so schwebte am Ende der Woche ein beeindruckendes Raumschiff über den Bündner Bergen. Das futuristische Resultat hätte man wohl direkt im Verkehrshaus Luzern ausstellen können. Die Schülerinnen und Schüler nahmen aber nicht nur am kreativen Schneeprojekt teil, sondern genossen auch zahlreiche Outdoor-Aktivitäten. Neben Ball- und Frisbeespielen wurde eine Sauna errichtet, Schneeschuhwanderungen durch die verschneiten Wälder unternommen und bis zur Dunkelheit geschlittelt. Damit die Müdigkeit bei all der Action nicht überhandnahm, sorgte ein Wellnessabend für die nötige Entspannung von Körper und Geist.
Auch das Wetter spielte in dieser Woche wunderbar mit und auf drei wolkenfreie Tage folgte eine restliche Woche voller Neuschnee. Während dem Rest der Woche gilt es für die Kinder aus dem Freiamt, das grosse Schneeprojekt Raumschiff fertigzustellen und die übrig gebliebene Energie bei den diversen Aktivitäten rauszulassen. Denn bereits morgen wird die Gruppe wieder nach Wohlen zurückkehren. Hoffentlich ohne unerwünschte Saboteure. --zg
Ganz viele strahlende Gesichter
61 Schüler geniessen das Skilager in Sedrun
In Sedrun wurde fleissig die Piste beansprucht, die Technik verbessert und neue Freundschaften geknüpft.
Wie jedes Jahr machte sich auch diesmal wieder ein Car mit 61 gut gelaunten Kindern der Schule Wohlen auf den Weg ins beliebte Skilager nach Sedrun. Kaum angekommen am Sonntagnachmittag, blieb keine Zeit zum Ausruhen: Nach einer kurzen Stärkung hiess es bereits ab auf die Piste. Der gelungene erste Lagertag fand anschliessend seinen Abschluss bei leckeren Hamburgern und einem nächtlichen Spaziergang, bei dem Quizspiele für Bewegung, Gesprächsstoff und Teamgeist sorgten.
Am Montag ging es dann so richtig los. Kilometer um Kilometer wurde gesammelt, Technik verbessert und Neues dazugelernt. Nach einem weiteren Gaumenschmaus zum Abendessen wartete mit «Schlag den Leiter» ein echtes Highlight: In verschiedenen Challenges, vom Papierflieger-Basteln über Töggelikasten bis zu Tic-Tac-Toe, forderten die Leiterinnen und Leiter die Kinder heraus. Mit viel Ehrgeiz und noch mehr Spass sammelten die Teams fleissig Punkte.
Material sammeln für den Lagerfilm
Bereits am Dienstag waren bei allen Fahrerinnen und Fahrern deutliche Fortschritte zu erkennen. Am Morgen wurde kreativ gearbeitet: Verschiedene Reels und Videos wurden nachgestellt, was für jede Menge lustiges und beeindruckendes Filmmaterial sorgte. Dieses findet später seinen Platz im Lagerfilm, der am Abschlussabend gezeigt wird.
Hitzige Duelle im Tischtennis-Turnier
Am Nachmittag durften die Kinder aus vier abwechslungsreichen Aktivitäten wählen. Die Freestyler zog es in den Funpark, während die Vielfahrer erneut die Pisten unsicher machten. Wer Abwechslung suchte, erkundete ein Spielehaus mit dunklem Labyrinth oder versuchte sich im lebensgrossen Töggelikasten. Auch ein Besuch im Hallenbad stand zur Auswahl. Nach einem gemütlichen Spaghettiplausch stand der Abend den Kindern zur freien Verfügung.
Der Mittwoch begrüsste alle mit bewölktem Wetter und garstigen Bedingungen. Das hielt die Gruppe jedoch nicht vom Ski- und Snowboardfahren ab. Das Mittagessen wurde wie gewohnt direkt neben der Piste eingenommen, damit man keine wertvolle Fahrzeit verlor. Am Abend sorgte ein Tischtennis-Turnier für Spannung, Ehrgeiz und hitzige Duelle. Schliesslich wollte jede und jeder gewinnen.
Auch die letzten beiden Tage waren nochmals vollgepackt mit Pistenspass und einer stimmungsvollen Snow Night, bevor heute der bunte Abend als Höhepunkt der Abendunterhaltung folgt.
Dann heisst es Abschied nehmen von Sedrun und einem Skilager, das hoffentlich noch lange in Erinnerung bleibt mit vielen Erlebnissen, neuen Freundschaften und jeder Menge Schnee im Herzen. --zg
Es geht steil bergauf
Wintersportlager in der Lenzerheide – auf ein weiteres Mal
Trotz Schneemangel kommen die Schüler in dem grossen Skigebiet auf ihre Kosten. Denn auch neben der Piste ist einiges los.
Auch dieses Jahr konnte die Schule Wohlen wieder ein Wintersportlager in der Lenzerheide anbieten. Die Schülerinnen und Schüler sind am Sonntag kurz vor Mittag mit dem Car beim Lagerhaus angekommen und wurden vom Leiterteam begrüsst. Nach einem schnellen, selbst mitgebrachten Mittagessen ging es gleich los. In aufgeteilten Gruppen wurden kurz danach die Pisten unsicher gemacht. Erschöpft, aber voller erster Eindrücke, kamen alle gegen Abend wieder zusammen. Um halb sieben gab es ein feines Abendessen. Jeweils eine Gruppe ist für Auf- und Abtischen verantwortlich, den Abwasch übernimmt grosszügigerweise das Küchenteam.
Nach den strengen Ski- und Snowboardtagen erwarteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeden Abend ein spassiges und abwechslungsreiches Abendprogramm. Egal ob Nachtwanderung mit Fackeln oder ein Filmabend, es ist für alle etwas dabei nebst dem Ski- und Snowboardfahren. In den Pausen dazwischen wird Pingpong gespielt oder getöggelt.
Morgens werden die Langschläfer von supertoller Musik geweckt, die durch das gesamte Lagerhaus klingt. Nach dem feinen Frühstück geht es dann auf die Piste. Es werden durch alle Stärkeklassen schöne Fortschritte erzielt, besonders bei den Anfängern geht es steil bergauf und ab. Das Skigebiet Arosa-Lenzerheide ist enorm gross und wartet nur darauf, entdeckt zu werden.
Wetter doch besser als angekündigt
Glücklicherweise war das Wetter bisher besser als vorhergesagt, sodass man bereits zu einigen Sonnenstunden gekommen ist. Der am Mittwoch einsetzende Schneefall wird hoffentlich den akuten Schneemangel beheben. Gemeinsam wird jede Piste befahren.
Auch das Mittagessen ist abwechslungsreich: Zweimal wurde im Lagerhaus gegessen, zweimal im Restaurant im Skigebiet und einmal werden die Sandwiches im Rucksack mitgenommen und auf der Piste gegessen – die schnellen Gruppen vielleicht sogar im Partnerskigebiet Arosa.
Einmal mehr wird von einem motivierten Leiterteam für über vierzig Schülerinnen und Schüler eine unvergessliche Woche angeboten und das Beste aus den herrschenden Konditionen gemacht. --zg
Kampf um den Titel
Grüsse aus dem Skilager in Scuol
Gleich nach der Ankunft geht es schon das erste Mal auf die Piste. Neben Ski- und Snowboardfahren steht der Kampf um den Titel als Lagerchampion hoch im Kurs.
Am Sonntagmorgen reisten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam von Wohlen nach Scuol ins Skilager. Bereits während der langen Carfahrt herrschte eine tolle Stimmung. Nach der Ankunft hiess es zuerst, Gepäck, Ski, Snowboards sowie das gesamte Küchenmaterial ins Lagerhaus hinauftragen. Anschliessend ging es direkt auf die Piste, wo alle den ganzen Nachmittag fleissig Ski und Snowboard fuhren. Danach bezog man die Zimmer und freute sich auf ein feines Nachtessen.
Hervorragendes Essen
Das Küchenteam, welches bereits zum sechzehnten Mal unter der Leitung von Michi Stierli die Lagergruppe bekocht, verwöhnt die Schüler während der ganzen Woche mit hervorragendem Essen. Die Küche ist top organisiert, abwechslungsreich und einfach die beste Küche, die man sich für ein Skilager wünschen kann. Bereits am ersten Abend erwartete die hungrigen Ski- und Snowboardfahrer ein herrlicher Spaghetti-Plausch, der bei allen sehr gut ankam. Gestärkt startete man anschliessend mit den Lagerregeln und dem ersten Abendspiel, welches in Gruppen durchführt wird. Seit Beginn ist der Spass gross und auch der Ehrgeiz kommt nicht zu kurz. Besonders die Suche nach «Mr. Z», die durch ganz Scuol führt, ist eine echte Herausforderung. Schliesslich geht es darum, welche Gruppe am Ende der Lagerwoche Lagerchampion wird – und wer den «Schnauz der Schande» tragen muss.
In den jeweiligen Gruppen wird nun täglich Ski und Snowboard gefahren und dabei kontinuierlich die Technik verbessert. Einige von den Teilnehmenden gewinnen mehr Sicherheit, während andere neue Herausforderungen suchen. Nach dem Ski- und Snowboardrennen darf jeder selbstständig fahren. Dabei kann man selbst entscheiden, welche Pisten man befahren möchte, und zeigen, was man bis jetzt gelernt hat. Alle halten sich an die Regeln und achten gut aufeinander.
Am Samstag wird es schliesslich heissen: Abschied vom Lagerleben nehmen. Am Morgen werden die Zimmer geräumt und gemeinsam das ganze Lagerhaus geputzt. Anschliessend wird das Gepäck wieder im Car verstaut, und man macht sich auf die Heimreise nach Wohlen. Die Schülerinnen und Schüler werden viele schöne Erinnerungen an eine unvergessliche Skilagerwoche mit nach Hause nehmen können. --zg
Unterwegs mit dem Zoolarexpress
Schneelager Tschierv mit klarem Ziel
Zwanzig Kinder, sieben Leitpersonen und ein klares Ziel: mit dem Zoolarexpress die Tiere aus dem Tschierver Zoo wieder nach Hause zu bringen.
Das diesjährige Schneelager der Schule Wohlen startete am frühen Sonntagmorgen am Bahnhof in Wohlen. Die Reise führte mit dem Zug nach Tschierv. Nach der idyllischen Fahrt durch den Schweizerischen Nationalpark wartete zum Abschluss noch eine kleine, für manche herausfordernde Steigung – kurz darauf war das Lagerhaus bezogen. Während das Küchenteam bereits das Abendessen vorbereitete und die Gruppe mit feinen Älplermagronen überraschte, konnten die Teilnehmenden bei einem ersten Geschicklichkeitsspiel ihren Teamgeist unter Beweis stellen.
Der Montag stand ganz im Zeichen des Bauens. Ausgerüstet mit Schaufeln, Sägen und viel Motivation wurde in den ersten Bautag gestartet. Anfangs noch schwer vorstellbar, nahm der Zoolarexpress aus Schnee Schritt für Schritt Gestalt an. Schneeblöcke wurden geschnitten, gestapelt und vermauert, während sich ein kleines Team mutig an den Bau eines Iglus wagte.
Gehege für den pink Gorilla
Am Nachmittag sorgte ein grosses Gruppenspiel für Abwechslung. An verschiedenen Posten konnten Minigames absolviert und Geld verdient werden – mit dem Ziel, dem vom langweiligen Gehege genervten pinkfarbenen Gorilla ein neues Zuhause zu bauen. Einige Gruppen investierten ihr erspieltes Geld risikofreudig an der «Aktienbörse». Am Ende entstanden kreative Modelle für neue Gorillagehege.
Auch am Dienstag wurde weitergebaut: Der Zoolarexpress nahm zunehmend Form an, sogar ein Panda fand seinen Platz, und das Iglu war bis zum Mittag bezugsbereit. Am Nachmittag standen Schlitteln und Spiele im Schnee hoch im Kurs. Mit viel Tempo ging es den Hang hinunter, daneben wurde eifrig Frisbee-Rugby gespielt.
Ein besonderer Höhepunkt folgte am Abend: Draussen entdeckte die Gruppe eine eingesperrte Kuh, die aus ihrem kalten Gehege befreit werden wollte. Mithilfe eines selbst zusammengestellten Morsealphabets konnte ein Lichtsignal aus dem Wald entschlüsselt und das Gehege geöffnet werden – ein gelungener Abschluss eines erlebnisreichen Tages.
Weitere Bauerfolge
Am Mittwochmorgen zeigten sich weitere Bauerfolge: Der Zoolarexpress hatte nun bereits Räder. Am Nachmittag stand eine Olympiade auf dem Programm, bevor der Blick langsam Richtung Heimreise ging. Ob der Zoolarexpress am Samstag tatsächlich aus dem verschneiten Tschierv abfahren kann, wird sich zeigen – das Ziel bleibt klar: gemeinsam wieder in Wohlen ankommen. --zg







