Daniel Marti, Chefredaktor.
Der grosse und hell leuchtende Globus im Schweizer Strohmuseum ist ein Anziehungspunkt. Er zeigt das globale Beziehungsnetz der Wohler und Freiämter Strohindustrie auf. Wer die Erdkugel studiert, der staunt. ...
Daniel Marti, Chefredaktor.
Der grosse und hell leuchtende Globus im Schweizer Strohmuseum ist ein Anziehungspunkt. Er zeigt das globale Beziehungsnetz der Wohler und Freiämter Strohindustrie auf. Wer die Erdkugel studiert, der staunt. Immer wieder. Veredelte Hüte fanden einst den Weg von Wohlen nach London, Paris, New York. Die Provinz in einem Atemzug mit mehreren Weltmetropolen – aus heutiger Sicht schier unvorstellbar.
Das ist nur ein Segment, das im Schweizer Strohmuseum gezeigt und beleuchtet wird. Es verdeutlicht allerdings, in welchen Dimensionen sich die hiesige Strohindustrie einst bewegt hatte. Dass man damals von Strohbaronen sprach, leuchtet ein.
Das Schweizer Strohmusem hat noch viel mehr zu bieten: Die goldene Vergangenheit, das kulturelle Erbe und das Kunsthandwerk werden sichtbar gemacht und in die Gegenwart transportiert. Und das erst noch an einem historischen und wunderschönen Ort. Das Strohmuseum in der Villa Isler samt Anwesen ist eine wahre Perle von Wohlen. Und darauf darf man wahrlich stolz sein.