Deutlich mehr Steuern eingenommen
27.02.2026 Niederwil, Region UnterfreiamtInformationen der Gemeinde Niederwil
Die Gemeinde präsentiert den Steuerabschluss 2025. Der Gesamtsteuerertrag übersteigt das Budget um insgesamt 619 000 Franken oder 7,68 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresabschluss resultiert ein Mehrertrag von 298 000 Franken oder ...
Informationen der Gemeinde Niederwil
Die Gemeinde präsentiert den Steuerabschluss 2025. Der Gesamtsteuerertrag übersteigt das Budget um insgesamt 619 000 Franken oder 7,68 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresabschluss resultiert ein Mehrertrag von 298 000 Franken oder 3,55 Prozent.
Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern sind, dank hohen Nachträgen aus Vorjahren, gesamthaft Mehreinnahmen gegenüber dem Budget in der Höhe von 138 000 Franken oder 1,90 Prozent zu verzeichnen. Die Nachträge aus Vorjahren konnten um 151 000 Franken gesteigert werden. Die Unternehmenssteuern (Aktiensteuern) liegen um 25 000 Franken über dem Budget. Bei den Sondersteuern wurden Mehrerträge gegenüber dem Budget von 257 000 Franken verbucht. Hauptverantwortlich sind hier die Grundstückgewinnsteuern.
Die Verluste und administrativen Abschreibungen bei den ordentlichen Steuern belaufen sich im Rechnungsjahr auf 11 000 Franken. Ausserdem konnten 8300 Franken aus früher gewährten Verlustabschreibungen vereinnahmt werden. Das Delkredere für mutmasslich zukünftige Verluste musste um 11 000 Franken erhöht werden. Der Brutto-Ausstand an ordentlichen Steuern (Staats-, Gemeinde-, Kirchenund Feuerwehrsteuern) beträgt Ende Jahr 1,73 Millionen Franken und ist um 86 000 Franken höher als im Vorjahr. Aktuell bestehen in 124 Fällen Ratenzahlungsvereinbarungen im Gesamtbetrag von 454 000 Franken.
Genau gleich viele Einwohner
Im Jahr 2025 standen den 22 (Vorjahr: 28) Geburten, insgesamt 26 (19) Todesfällen und den 266 (236) Zuzügen genau 262 (263) Wegzüge entgegen. Die Einwohnerzahl betrug per 31. Dezember letzten Jahres 3051 Personen und ist damit exakt gleich gross wie im Jahr zuvor.
Von den 3051 Einwohnern waren 1026 (Vorjahr 1072) römisch-katholisch, 390 (397) evangelisch-reformiert, 3 (0) christ-katholisch und 1632 (1579) oder 53,49 Prozent (51,75 Prozent) unbekannter Konfession (konfessionslos/ andere). Die Bevölkerung teilt sich zudem auf in 1502 (1495) Frauen und 1549 (1556) Männer. Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung inklusive Asylbewerber und vorläufig aufgenommene Ausländer betrug am Jahresende 658 (635) Personen oder 21,57 Prozent (20,81 Prozent). Diese stammen aus 47 (44) verschiedenen Nationen. Vor zehn Jahren belief sich der Ausländeranteil noch auf 16,87 Prozent. Am stärksten vertreten sind die deutschen Staatsangehörigen mit 5,57 Prozent der ausländischen Wohnbevölkerung. Von der Gesamtbevölkerung sind 475 (455) Personen zwischen 65 und 79 Jahre, 157 (144) Personen über 80 Jahre alt. Somit befinden sich 632 (599) Einwohner oder 20,71 Prozent (19,63 %) im Pensionsalter. 645 (600) Personen oder 21,14 % (19,66 %) sind jünger als 20 Jahre.
Gesamtrevision der Nutzungsplanung
Der Gemeinderat hat die revidierten Planungsinstrumente beziehungsweise den Bauzonen- sowie den Kulturlandplan und die Bau- und Nutzungsordnung verabschiedet. Sie werden vom 16. März bis 31. Mai öffentlich zur Mitwirkung aufgelegt. Während dieser Zeit können Interessierte Wünsche und Anregungen zu den Planungsdokumenten einreichen. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich beim Mitwirkungsverfahren nicht um das Auflageverfahren mit Einsprachemöglichkeit handelt.
Zum Auftakt des Mitwirkungsverfahrens orientiert der Gemeinderat die Bevölkerung am Donnerstag, 26. März, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle über die vorliegenden Planungsdokumente, das Mitwirkungsverfahren und den weiteren Planungsprozess. Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung zu dieser Auftaktveranstaltung ein. --red
