Die Fasnachtskleiderbörse im Gemeinschaftszentrum in Muri ist bereit für den Ansturm
Am kommenden Mittwoch, 14. Januar, steht an der Bahnhofstrasse in Muri alles bereit, um sich mit neuen fasnächtlichen Gewändern und Accessoires einzudecken. Ab 11 Uhr ...
Die Fasnachtskleiderbörse im Gemeinschaftszentrum in Muri ist bereit für den Ansturm
Am kommenden Mittwoch, 14. Januar, steht an der Bahnhofstrasse in Muri alles bereit, um sich mit neuen fasnächtlichen Gewändern und Accessoires einzudecken. Ab 11 Uhr nehmen die Helferinnen und Helfer der Börse Kostüme entgegen, ab 14.30 Uhr öffnet der Verkauf.
Egal ob Clown, Sonne, Pferd oder Steinzeitmensch, es werden Kostüme für Kinder und Erwachsene angenommen. Alles, was einmal Spass gemacht hat beim Tragen und nun im Keller oder im Estrich lagert, soll wieder zu neuer Freude Anlass geben. Auch Hüte und Masken, Accessoires und Schuhe werden angenommen. Selbst Schmuck, um das jeweilige Sujet abzurunden, kann abgegeben oder gekauft werden. Einziger Vorbehalt der Organisatorinnen ist, dass die Sachen sauber sein müssen.
Ohne Kostüm geht nicht
Wer in Muri an die Fasnacht geht, verkleidet sich. «Denn ohne Kostüm geht einfach nicht», sagt die Koordinatorin. Auch wer an den hochheiligen Städtefeiertagen an die Réunion geht, um zu hören, was vorbeiziehende Schnitzelbänkler sagen, der geht in Muri verkleidet. Das Gleiche spielt sich am sonntagnachmittäglichen Schnitz & Plunder auf dem Klosterhof ab. Man geht verkleidet. In grossen Roben oder im fancy-farbigen Outfit, alle kommen, um zu geniessen. Dadurch sammeln sich in den Haushalten über die Jahre unzählige Kostüme und Accessoires an. Oder die Kinder wachsen aus den so herzigen Kostümen raus. Wer kennt das nicht: «Nichts passt mehr.» Genau diesem Umstand tragen die Vereinigten Fasnachtsgesellschaften von Muri und Buttwil Rechnung. Denn auch sie kennen die Freuden und Platznöte der vielen guten Sachen, die einmal Spass gemacht haben und viele Erinnerungen wachrufen.
Schenken oder in Komission geben
Doch nun heisst es, sich davon zu trennen und die Freude weiterzugeben. Der Gedanke der Nachhaltigkeit und auch des «Entrümpelns» mit einem sinnvollen Zweck liegt der Idee des Kostümkarussells zugrunde. Die neue Börse schafft bei allen die Möglichkeit, ihre alten Gewänder abzugeben, und diese werden zugunsten der Vereinigten Fasnachtsgesellschaften und deren Zweck verkauft.
Wenn die Besitzer ihre Kleider selbst verkaufen möchten, dann ist auch das möglich. Die Helferinnen und Helfer nehmen diese «Gwänder» in Komission an. Was heisst, nach Abzug einer Verkaufs-Gebühr kann nach dem Verkaufsschluss am 24. Januar das Geld abgeholt werden. Sollte es nicht verkauft werden, holt man/frau das Kostüm einfach wieder ab. Wobei die Organisatorinnen bestrebt sind, die «Sachen» zu einem möglichst attraktiven Preis abzugeben.
Vorbeikommen und probieren
Damit es Gross und Klein möglich ist, die Börse zu besuchen, öffnet das Karussell am Mittwoch, 14. Januar, von 14.30 bis 20.30 Uhr im Gemeinschaftszentrum an der Bahnhofstrasse in Muri. Am Samstag, 24, Januar, öffnen sich die Türen nochmals, von 10 bis 13 Uhr im Jugendhaus Muri13 an der Vorderweystrasse. Die Einkäufe können bar oder via Twint bezahlt werden. Eine gute Sache für eine weiterhin aktive und attraktive fünfte Jahreszeit und die sinnvolle Nutzung von alten, aber noch guten Fasnachtskostümen. Der Erlös geht zugunsten einer attraktiven und aktiven Fasnacht in die Kasse der Vereinigten Fasnachtsstädte.
Die gute Sache unterstützen sowohl die beiden Veranstaltungsorte wie auch das lokale Gewerbe. Ein Geschäft rüstet die Börse etwa mit Ständern und Bügeln aus, damit alle Kleidungsstücke gut präsentiert werden können. --zg