Olympia: Hasler schaut Eröffnungsfeier am TV
Melanie Hasler ist bei der Olympia-Eröffnungsfeier nicht mit dabei. Das löst bei ihr gemischte Gefühle aus. Doch die optimale Vorbereitung geht vor.
Am Freitagabend wurden die Olympischen ...
Olympia: Hasler schaut Eröffnungsfeier am TV
Melanie Hasler ist bei der Olympia-Eröffnungsfeier nicht mit dabei. Das löst bei ihr gemischte Gefühle aus. Doch die optimale Vorbereitung geht vor.
Am Freitagabend wurden die Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo offiziell eröffnet. Melanie Hasler, die einzige Sportlerin aus dem Freiamt an den Olympischen Spielen, war an der Eröffnungsfeier nicht dabei – und schaut am TV im Hotelzimmer den Feierlichkeiten zu. «Ich bin nicht krank, nicht verletzt, nur gerade nicht in Cortina. Die Eröffnungsfeier gehört zu den Olympischen Spielen und weckt so viele schöne Erinnerungen. Nicht mit all den anderen Nationen dort zu sein, hat mir ein bisschen ‹Fomo› beschert», sagt sie mit dem nötigen Humor. «Fomo» steht kurz für «fear of missing out». Zu Deutsch: Angst, etwas zu verpassen. «Fomo» beschreibt das beunruhigende Gefühl, spannende Erlebnisse zu versäumen, während andere daran teilhaben. Melanie Hasler ist aber aus gutem Grund nicht an der Eröffnungsfeier: «Wir sind in Innsbruck für die letzten guten Trainingseinheiten und zur Erholung, bevor es zurück nach Cortina geht. Ich drücke allen Schweizer Athleten die Daumen», schreibt sie in den sozialen Medien.
Sie steht erstmals am nächsten Sonntag und Montag im Einsatz, wenn es in total vier Läufen in der Monobob-Disziplin um die Medaillen geht. --spr