Das erste von vier Heimspielen
06.03.2026 Sport, Fussball1. Liga classic: Wohlen – Zug 94 (Sa, 17 Uhr, Niedermatten)
Der FC Wohlen ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Rückrunde gestartet. Bis April spielen die Freiämter jetzt nur noch in den heimischen Niedermatten. In diesen nächsten vier ...
1. Liga classic: Wohlen – Zug 94 (Sa, 17 Uhr, Niedermatten)
Der FC Wohlen ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Rückrunde gestartet. Bis April spielen die Freiämter jetzt nur noch in den heimischen Niedermatten. In diesen nächsten vier Heimspielen wollen sie die Weichen für eine erfolgreiche restliche Saison legen.
Zug 94, Besa Biel, GC U21, Muttenz – das sind die nächsten Gegner des FC Wohlen. Alle vier treten in den kommenden Wochen in den Niedermatten an.
Nach der Niederlage gegen Münsingen am vergangenen Wochenende will Wohlen in diesen Heimspielen möglichst viele Punkte holen. «In Münsingen wäre leistungstechnisch ein Remis okay gewesen. Stattdessen sind wir mit einer Niederlage nach Hause gefahren. Wir dürfen jetzt in den nächsten Partien nicht weiter auf diese Art und Weise Punkte verschenken, sonst können wir den Traum, vorne mitzuspielen, schnell begraben», sagt Wohlen-Trainer Piu.
Pnishi fehlt – Plan B ist vorhanden
Morgen Samstag, 17 Uhr, beginnt die Heimspielserie mit dem Duell gegen Zug. Ist die Mannschaft bereit? «Noch nicht ganz», sagt Piu. Zwei gesperrte Spieler fehlen: Javi Gabathuler und Alban Pnishi. Besonders der Ausfall von Captain und Abwehrchef Pnishi wiegt schwer. «Er ist schwer zu ersetzen. Wir müssen überlegen, mit welchem System wir spielen. Im Training haben wir einen Plan erarbeitet. Den müssen wir noch verfeinern.» Optimismus schöpft Piu aus der Rückkehr von Bijan Dalvand. «Er ist unser Kreativspieler und soll die Offensive wiederbeleben.» Gerade dort haperte es in Münsingen. «Wir haben kaum Chancen herausgespielt. Am Ende hatten wir eine gute Möglichkeit, sogar besser als die des Gegners. Aber sie nutzen ihre Chance, wir nicht. Also verlieren wir.»
Müssen flexibler werden
Die Kadersituation ist aktuell besser als in der Vorrunde, als sehr viele Spieler fehlten. Mit Torjäger Dramane Sissoko, Spielmacher Bijan Dalvand und jetzt Captain Pnishi war aber bisher in jeder Partie einer der Schlüsselspieler verletzt. Piu will sich davon nicht gross beeinflussen lassen. «Natürlich hätte ich so Spieler immer am liebsten alle an Bord. Aber mit der Kadersituation jetzt müssen sich Lösungen finden lassen.» Neben Gabathuler und Pnishi fehlen gegen Zug nur die Langzeitverletzten Stefano Cirello und Nicola Assaiante. Beide könnten nächste Woche komplett ins Training einsteigen. Ansonsten kann Piu aus dem Vollen schöpfen.
Ein Vorteil für Wohlen: Sie spielen zunächst gegen Zug (Rang 11) und dann gegen Besa Biel (Rang 9), ehe es gegen das Spitzenduo GC und Muttenz geht. Ein langsamer Steigerungslauf ist möglich. Piu: «Ich verstehe den Gedanken. Aber wir müssen gegen jedes Team 100 Prozent geben, egal in welcher Reihenfolge sie kommen. Gegen Münsingen haben Wille und Kampfgeist gestimmt. Was uns noch fehlt, ist Flexibilität. Wir müssen unser Spiel anpassen können, wenn eine Variante nicht funktioniert. Gelingt uns das, bin ich zuversichtlich.» --jl
