55. Landmaschinen-Ausstellung der Firma Mäder – heute Dienstag letzter Tag
Während andere zwischen den Festtagen Ferien machen, hat das Mäder-Team alle Hände voll zu tun. Auch dieses Jahr lockte die traditionelle Ausstellung Tausende nach ...
55. Landmaschinen-Ausstellung der Firma Mäder – heute Dienstag letzter Tag
Während andere zwischen den Festtagen Ferien machen, hat das Mäder-Team alle Hände voll zu tun. Auch dieses Jahr lockte die traditionelle Ausstellung Tausende nach Niederwil.
Auch am gestrigen Montag, dem vierten von fünf Ausstellungstagen, ist die Wirtschaft zur Schmitte über Mittag gut gefüllt, wird die Suche nach einem freien Platz zur grossen Herausforderung. «Das war an allen Tagen so», berichtet Beatrice Kaufmann. «Zwischen 12 und 13 Uhr ist hier alles voll. Es ist einfach jedes Mal wieder ein toller Anblick.»
Der Grossandrang fordert auch die vielen Helfer, welche Kaufmann, im Betrieb sonst für die Finanzen zuständig, organisiert und eingeteilt hat. Trotzdem haben alle immer ein Lächeln auf den Lippen. Auch die Gäste stört es nicht, wenn sie mal ein paar Minuten länger aufs Essen warten müssen. Dabei ist die legendäre Schmittenwurst der grosse Renner und deutlich mehr gefragt als die Kalbsbratwust oder die Cervelat. Und genau diese Schmittenwurst ist auch der Liebling von Geschäftsleiter Rolf Mäder. «Ich esse mehrere pro Tag. Oft laufe ich dann mit der Wurst in der Hand den Rundgang in umgekehrter Richtung und schaue, wer alles gekommen ist», erzählt er mit einem Lachen im Gesicht.
Mäder hat allen Grund zum Strahlen. Auch die 55. Ausstellung ist ein voller Erfolg. «Wir sind sehr zufrieden mit der Besucherzahl. Und auch die Verkäufe liegen über den Erwartungen», kann er am vierten Tag konstatieren. Dabei lassen sich die Besucher in verschiedene Kategorien einteilen. Die einen, die um die ausgestellten Fahrzeuge und Maschinen stehen, sie vergleichen und mit ihren Kollegen fachsimpeln. Da anderen, die in erster Linie wegen der Festwirtschaft kommen. Und der Möglichkeit, alte Bekannte zu treffen. Aber auch viele Familien nutzen die Gelegenheit für einen Ausflug zwischen den Feiertagen.
Rolf Mäder sind alle Besuchergruppen recht. «Das ist doch das Schöne. Hier sind alle willkommen. Und hier trifft man immer auf bekannte Gesichter», schwärmt er. Gerade der gestrige Montag war ein ideales Beispiel. An einem Festtisch sitzen ehemalige Berufsinspektoren zusammen – Mäder war selbst über Jahre einer. An einem anderen Tisch hat es sich eine Gruppe ehemaliger Verkäufer bequem gemacht. Sie sind zwar pensioniert, aber noch immer mit der Firma eng verbunden. Und Rolf Mäder selbst sitzt an einem Tisch mit anderen Händlern zusammen. «Eigentlich Konkurrenten», wie er verrät. Aber an dieser Ausstellung habe er es mit allen gut.
Und natürlich ist er ein gefragter Mann. Wer sich bei den Helfern erkundigt, wo er denn den Chef finde, bekommt immer die gleiche Antwort: «Er ist irgendwo auf dem Gelände unterwegs.» Wobei: Meist kann er keinen Schritt machen, bis er wieder angesprochen wird. Seine Ausstellung hat sich zum Erfolgsanlass entwickelt mit vielen Stammgästen. Aber er sehe auch immer wieder neue Besucher. Das freut ihn. So ist die Zukunft des Events und seiner Firma wohl auch in Zukunft gesichert. --chh