Handball, Frauen: Nationalteam mit Freiämter Trio qualifiziert sich für die Weltmeisterschaft
Nach dem 38:22-Heimsieg gegen die Slowakei waren die Schweizer Handball-Frauen bereits mit einem Bein für die Weltmeisterschaft in Deutschland und den Niederlanden ...
Handball, Frauen: Nationalteam mit Freiämter Trio qualifiziert sich für die Weltmeisterschaft
Nach dem 38:22-Heimsieg gegen die Slowakei waren die Schweizer Handball-Frauen bereits mit einem Bein für die Weltmeisterschaft in Deutschland und den Niederlanden qualifiziert. Das Team um die drei Freiämterinnen Daphne Gautschi, Nora Snedkerud und Seraina Kuratli hat auch das Rückspiel gewonnen und damit Geschichte geschrieben.
Das Schweizer Frauen-Nationalteam qualifiziert sich zum ersten Mal in seiner Geschichte für eine Weltmeisterschaft. Mit einem 30:24-Erfolg in der Slowakei gelingt dem Team Historisches. Und mittendrin drei Freiämterinnen. Daphne Gautschi (Muri), Nora Snedkerud (Widen) und Seraina Kuratli (Wohlen) waren beim Erfolg in der Slowakei mit dabei. Besonders Gautschi konnte im zweiten Duell gegen die Osteuropäerinnen auftrumpfen. Nachdem sie im Hinspiel schon mit sieben Toren auf sich aufmerksam gemacht hat, erzielte die Murianerin beim zweiten Duell sogar acht Treffer – mehr als jede andere Schweizerin. Auch die Widerin Snedkerud konnte sich mit einem Treffer in die Torschützenliste eintragen. Kuratli kam im Rückspiel zwar nicht zum Einsatz, doch die junge Torhüterin hatte im ersten Duell mit drei Paraden auch ihren Anteil daran, dass die Schweizerinnen einmal mehr Geschichte schreiben konnten.
Nach der ersten EM-Qualifikation 2022 und dem ersten Einzug in die Hauptrunde der EM im vergangenen Dezember ist es ein nächster Meilenstein für den Schweizer Frauen-Handball. «Das bedeutet mir sehr viel», sagt Daphne Gautschi. «Wir haben ein sehr erfolgreiches Jahr hinter uns gebracht und uns endlich aus eigener Kraft für die WM-Endrunde qualifizieren können. Ein Traum geht in Erfüllung.»
Ein kontinuierlicher Aufbau
Die Weltmeisterschaften finden im November und Dezember in den Niederlanden und Deutschland statt. Die Murianerin blickt dem Turnier voller Vorfreude entgegen. «Wir haben hart dafür gearbeitet und uns das verdient. Schön ist auch, dass so ein kontinuierlicher Aufbau im Verband stattfindet», so Gautschi. «Wir können von der Heim-EM einiges mitnehmen. Und wenn wir dort anknüpfen können, wo wir aufgehört haben, glaube ich, dass wir ein gutes Turnier spielen können und blicke der Zukunft des Schweizer Frauenhandballs sehr positiv entgegen.» --jl