Angetroffen: Bruno Bischof, Oberlunkhofen
«Ich habe eine neue Lebensqualität kennen- und schätzen gelernt», erklärt der Oberlunkhofer Bruno Bischof. Er strahlt dabei grosse Zufriedenheit aus. Früher arbeitete er im Kaderbereich verschiedener Firmen aus ...
Angetroffen: Bruno Bischof, Oberlunkhofen
«Ich habe eine neue Lebensqualität kennen- und schätzen gelernt», erklärt der Oberlunkhofer Bruno Bischof. Er strahlt dabei grosse Zufriedenheit aus. Früher arbeitete er im Kaderbereich verschiedener Firmen aus der Autobranche. «Ich konnte mich mit einer kaufmännischen Ausbildung als Basis zum Projektleiter hocharbeiten und immer wieder neue Bereiche und Teams aufbauen», blickt er zurück. Ein Schicksalsschlag zwang Bruno Bischof zur beruflichen Neuorientierung.
Heute ist er in der Badeanlage Isenlauf in Bremgarten als Bademeister anzutreffen. Arbeitete er dort in den letzten zwei Jahren während der Sommersaison, wird er heuer auch im Winter hier beschäftigt sein. «Mir gefällt der rege Kontakt mit den Gästen. Die Leute verbringen hier ihre Freizeit und kommen aus Freude und nicht aus einem Zwang heraus.» In den vergangenen Wintern betreute er als Skilehrer im Engadin seine Schüler. «Es kamen sehr viele ausländische Gäste aus allen Ländern zu mir. Das war ebenfalls sehr spannend und ich konnte meine Sprachkenntnisse vertiefen», ist Bischof dankbar. «Auch gegenüber den Skilehrern sind die Kunden sehr aufgeschlossen. Ich kann ihnen etwas beibringen und ihnen ein positives Gefühl vermitteln», weiss er. Dabei kommt ihm zugute, dass er Bilingue Deutsch-Italienisch aufgewachsen ist.
«Ich habe das Beste aus meinem Schicksalsschlag gemacht», ist er überzeugt. «Heute schätze ich die kleinen Dinge mehr als früher. Ich bin zufrieden mit dem, was ich habe.» Kraft gebe ihm eine gute Balance zwischen Arbeit, Erholung und dem Aufenthalt in der Natur. Und diese Ausgeglichenheit spüren auch seine Gäste. --rwi