Schriftliche DV des Bezirksschützenverbandes Muri
Die letzte Schiesssaison fiel grösstenteils der Pandemie zum Opfer. Wettkämpfe konnten keine ausgetragen werden. Der Bezirksschützenverband mit Präsident Markus Mathis hofft, dass die neue Saison ...
Schriftliche DV des Bezirksschützenverbandes Muri
Die letzte Schiesssaison fiel grösstenteils der Pandemie zum Opfer. Wettkämpfe konnten keine ausgetragen werden. Der Bezirksschützenverband mit Präsident Markus Mathis hofft, dass die neue Saison wieder aktiver verläuft.
Überraschungen gab es bei der schriftlichen Abstimmung keine. Alle Anträge der 87. Delegiertenversammlung des Bezirksschützenverbandes Muri wurden angenommen. Mit 73 Ja-Stimmen – ausser einem Verein nahmen alle Stimmberechtigten an der Abstimmung teil – wurde etwa die Jahresrechnung angenommen. Sowohl auf der Ertrags- als auch auf der Aufwandseite sind die Zahlen im Vergleich zu vorigen Jahren viel tiefer. Fast alle Anlässe und Wettkämpfe mussten abgesagt werden. Weil die Ausgaben vom Freiämterschiessen ausfielen, weil dieses nicht durchgeführt werden konnte, resultierte unter dem Strich ein Minus von knapp 2400 Franken.
Das Budget für das aktuelle Jahr sieht einen kleinen Verlust von 420 Franken vor. Die grössten Ausgaben sind wie immer für die Bezirksmeisterschaft, den Final und für das Jungschützenwesen und Ehrungen vorgesehen. Einnahmen werden vor allem durch die Mitgliederbeiträge generiert. Das Budget wurde bei zwei Enthaltungen klar angenommen.
OK fürs Kantonalschützenfest ist auf Kurs
Ohne Gegenstimme angenommen wurden auch die verschiedenen Jahresberichte. Präsident Markus Mathis ging in seinem Bericht primär auf die Pandemie und ihre Auswirkungen ein. Er führte aus, dass kaum Anlässe oder Trainings stattfinden konnten und wenn, dann nur unter Einhaltung von Schutzkonzepten. Die Pandemie führte auch zur Verschiebung des Eidgenössischen Schützenfestes auf kommenden Sommer. Auswirkungen hat das auch auf das für 2022 geplante Aargauer Kantonalschützenfest, das im Freiamt stattfinden wird. Dieses wurde ebenfalls um ein Jahr auf 2023 verschoben. Das OK dafür hat laut Mathis nach einer kurzen Pause intensiv weitergearbeitet. Diverse Konzepte wurden erstellt und die Sponsorensuche lief. «Wir sind auf Kurs», hält er in seinem Jahresbericht fest. Einer der wenigen Anlässe, die durchgeführt werden konnten, war das Feldschiessen – einfach als Vereinsanlass auf dem eigenen Stand. Auch im Bezirk Muri, normalerweise eine Hochburg, absolvierten aber viel weniger Leute das Feldschiessen. 438 Schützinnen und Schützen waren dabei, im Vorjahr waren es über 1100. Jungschützenkurse fanden im Bezirk zwei statt.
Erste Schützenfeste Anfang April
Anlässlich der Delegiertenversammlung gab Stephan Städelin seine Demission aus dem Vorstand bekannt. Städelin engagierte sich seit 2003 im Vorstand. Für seine Nachfolge wurde noch niemand gefunden. Entsprechend beantragte der Vorstand die Kompetenzerteilung für die Suche und Integration eines neuen Vorstandsmitgliedes. Diese wurde mit 71 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung und einer Nein-Stimme genehmigt. Klar für zwei weitere Jahre im Vorstand gewählt wurden Ivo Kanig und Sarah Joho.
Ebenfalls deutlich angenommen wurden die Ausführungsbestimmungen für die Bezirksmeisterschaft. Die ersten Wettkämpfe dafür stehen Anfang April an. «Wir hoffen», sagt Präsident Markus Mathis. Es brauche weitere Öffnungsschritte, damit die Schützinnen und Schützen Schützenfeste besuchen dürfen und die Saison so durchgeführt werden kann, wie der Bezirksschützenverband und die Vereine sie planten. --zg