Fussball, Frauen: Julia Stierli erhält Aufgebot
Seit 2017 ist die Murianerin Julia Stierli Teil der Schweizer Nationalmannschaft. Im Jahr 2020 wurde sie nicht mehr berücksichtigt und war nur im erweiterten Kader. Nationaltrainer Nils Nielsen hat sie jetzt ...
Fussball, Frauen: Julia Stierli erhält Aufgebot
Seit 2017 ist die Murianerin Julia Stierli Teil der Schweizer Nationalmannschaft. Im Jahr 2020 wurde sie nicht mehr berücksichtigt und war nur im erweiterten Kader. Nationaltrainer Nils Nielsen hat sie jetzt zurückgeholt.
«Ich wurde nicht schlechter, aber ich habe keine grossen Fortschritte mehr gemacht», analysierte die 23-Jährige noch vor wenigen Wochen in dieser Zeitung. Im Jahr 2020 wurde die Verteidigerin des FC Zürich nicht mehr für die Nationalmannschaft aufgeboten.
Vierländerturnier in Frankreich
Das hat sich jetzt geändert. Nationaltrainer Nils Nielsen hat für das «Tournoi de France» vom 17. bis 23. Februar 2021 in Metz und Sedan insgesamt 23 Spielerinnen aufgeboten. Dabei ist auch Julia Stierli, die das Aufgebot in der letzten Woche per Mail erhalten hat. «Das freut mich sehr», so Stierli. Sie wird an diesem Vierländerturnier mit Gastgeber Frankreich, Norwegen und Island wieder das Nati-Trikot tragen dürfen. «Meine Ziele bleiben dieselben: Meine beste Leistung zeigen und vollen Einsatz geben.» Erwähnenswert: Gleich nach dem Turnier in Frankreich wird Julia Stierli ihr Physiotherapie-Praktikum im Zürcher Weid-Spital beginnen. «Auch darauf freue ich mich sehr», so die ehrgeizige Stierli.
Sieg am Wochenende mit dem FC Zürich
Die mehrfache Schweizer Meisterin und Champions-League-Teilnehmerin befindet sich wieder im Höhenflug. Nicht nur in der Nationalelf, sondern auch bei ihrem Verein, dem FC Zürich. Seit dem vergangenen Wochenende wird in der Super League der Frauen wieder gespielt. Stierli war beim 3:0-Sieg gegen St. Gallen 90 Minuten als linke Aussenverteidigerin auf dem Platz.
Die Zürcherinnen haben nun 27 Punkte auf dem Konto, gleich viel wie die Frauen von YB, die auf dem 2. Rang sind. Vorneweg marschiert Servette Genf mit 35 Punkten. --spr