CHLOSCHTER GEISCHT

Fr, 18. Dez. 2020

Es war eine knüppeldicke Überraschung, als die damals 38-jährige Milly Stöckli vor fast 20 Jahren für den Bezirk Muri in den Grossen Rat gewählt wurde. Sie startete vom siebten Listenplatz ins Rennen um einen der zehn Sitze. Die SVP gewann zwei dazu, sodass es für Stöckli, die das viertbeste Resultat machte, zur Wahl reichte. Eigentlich war es anfangs so, dass Stöckli hinter den Bisherigen und jenen, die schon einmal kandidiert hatten, auf dem letzten Listenplatz landete. Der Grund: Die neuen Kandidaten wurden nach den Nachnamen alphabetisch aufgelistet. «Da kommt Stöckli halt relativ weit hinten.» Für den damaligen Bezirkspräsidenten Lukas Bütler war es ein Unding, dass die einzige Frau von zuhinterst ins Rennen gehen musste. Eine neue Lösung sollte her. Und diese hiess: Auslosen. Also…

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