Nur ein WM-Kampf für den Freiämter Freistilringer in Kasachstan
Der Freiämter Randy Vock ist an den Weltmeisterschaften in der kasachischen Hauptstadt Nursultan (vormals Astana) nach einem Kampf ausgeschieden. Er verlor gegen den Kirgisen Almaz Smanbekow ...
Nur ein WM-Kampf für den Freiämter Freistilringer in Kasachstan
Der Freiämter Randy Vock ist an den Weltmeisterschaften in der kasachischen Hauptstadt Nursultan (vormals Astana) nach einem Kampf ausgeschieden. Er verlor gegen den Kirgisen Almaz Smanbekow 2:12. Dies ergab Rang 19 unter 25 Klassierten in der Klasse bis 61 kg.
«Das ist in unserer Kampfsportart so», kommentierte der in Niederwil aufgewachsene Murianer das Abschneiden in Nursultan. «Weil das Niveau der Spitzenringer eng beieinander liegt, entscheiden kleine Details.» Randy Vock kämpfte gegen Smanbekow während vier Minuten auf Augenhöhe und lag nur 2:3 hinten. «Dann habe ich zu stark gepuscht, und er konterte mit einem Vierpunktewurf», beschreibt das aktuelle Freiämter Aushängeschild die entscheidende Kampfphase. In der Folge versuchte Vock, den Rückstand wettzumachen. Aber der Kirgise konterte nochmals. «Dieser taktische Fehler ärgert mich sehr. Daraus muss ich lernen und vorwärtsschauen.»
Im April in Bukarest war er in einen Lauf gekommen und hatte EM-Bronze erobert, jetzt steht er praktisch mit leeren Händen da. Diesmal trumpfte ein anderer Schweizer Ringer gross auf. Vock freute sich sehr über die WM-Bronzemedaille von Stefan Reichmuth und feierte mit ihm, wie dies umgekehrt der Willisauer im Frühling getan hatte. «Wir haben in diesem Jahr gezeigt, dass wir mit unserem grossen Aufwand auf dem richtigen Weg sind. Das ist wichtig», betont Vock. Bei ihm habe im April alles zusammengepasst, bei Reichmuth jetzt in Nursultan.
Elf Tage Ferien fürs ganze Jahr
Nach einem intensiven internationalen Jahr schaltet der 25-jährige Freiämter Ringer eine Pause ein. Zusammen mit seiner Freundin geniesst er in Dubai während elf Tagen das erste und einzige Mal in diesem Jahr richtige Ferien. Anschliessend gehts mit dem Neuaufbau weiter. Von Oktober bis Dezember ist Grundlagentraining angesagt. Dazu gehören nebst einem reduzierten Arbeitspensum als Kaminfeger auch die Mannschaftskämpfe mit der RS Freiamt sowie ein sportlich-militärischer WK in Magglingen.
Im Februar steht bereits die Europameisterschaft auf dem Programm – das nächste grosse Ziel von Randy Vock. Vorher bestreitet er in Nizza ein Vorbereitungsturnier. --wr